Montagearbeitsplätze von Item
Verkettete Arbeitsplätze für die Lean Production
Item hat ein neues Konzept vorgestellt, bei dem die beiden Bereiche Ergonomie und Lean Production effizient miteinander verbunden werden: Verkettete Arbeitsplätze verschiedener Ausbaustufen inklusive unterschiedlicher mobiler Materialbereitstellungsmöglichkeiten.
Bei der Planung manueller Produktionstätigkeiten ist es entscheidend, die einzelnen Prozessschritte und die Intralogistik effizient, aber auch ergonomisch abzubilden und aufeinander abzustimmen. Entsprechend der Lean-Philosophie zeigte Item auf der Logimat verkettete Arbeitsplätze verschiedener Ausbaustufen – für leichte bis schwere Belastungen – inklusive unterschiedlicher mobiler Materialbereitstellungsmöglichkeiten. Die Bereitstellung erfolgt beispielsweise über ein System-Mobil oder über mechanische Shooter-Lösungen, die mittels FTS auch automatisiert angesteuert werden können. Die simulierte Produktionsumgebung auf der Messe bot den Fachbesuchern die Möglichkeit, selbst einen Montageprozess durchzuführen, bei dem sie sich aus Komponenten des Profilrohrsystems D30 einen Hammer zusammenbauen konnten. Der ergonomische Zugriff auf das Arbeitsmaterial durch kurze Greifwege wurde durch die effiziente Bereitstellung der Bauteile sichergestellt.
Low-Cost-Automation-Mechanik
Das Umrüsten auf die Fertigung einer anderen Produktvariante ist im Echtbetrieb schnell und einfach. Denn die mobile Bereitstellung lässt sich in wenigen Sekunden austauschen. Im selben Schritt können beispielsweise mithilfe einer Low-Cost-Automation-Mechanik leere Behälter abtransportiert und neue Materialien direkt im Greifraum des Mitarbeiters bereitgestellt werden. Mit diesen sogenannten Karakuri-Lösungen sind mechanische Automatisierungsmechanismen möglich, die die Prozesse verschlanken und keine aufwändige Steuerung oder Sensorik benötigen. Darüber hinaus ist beispielsweise die Ausstattung der Wagen zur Materialbereitstellung mit einem Schwenkarm zur Bereitstellung von produktspezifischen Werkzeugen möglich. Dies wird den Anforderungen der schlanken Produktion hinsichtlich möglichst kurzer Rüstzeiten gerecht. Im Ergebnis steigern Anwender mit dem kombinierten Lean-Production-Ergonomie-Konzept ihre Produktivitätsrate und sparen Kosten durch effizientere Abläufe. Gleichzeitig fördert das Konzept die Gesunderhaltung der Mitarbeiter, womit auch die Fehlerquote in den Arbeitsprozessen deutlich reduziert wird. as









