Handlingssystem

Handling für Montage

Handlingsysteme sind in Montageanlagen die Basis der Funktionalität. Im einfachsten Fall besteht es aus einer Achse, mit einem Zwei-Achs-System lässt sich ein Produkt transportieren, und mit einer Drei-Achs-Version sind verschiedene Anfahrpunkte im Raum möglich. Ein Handling besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten - Antrieb und Führung. Oft wird ein Antriebssystem verwendet, das zugleich Führungsantrieb und Endlageneinstellung ist. Das ist prinzipiell praktisch. Allerdings kann, wie bei allen Komplettsystemen, der Ausfall einer Komponente den Ausfall des kompletten Antriebssystems nach sich ziehen. Das Konstruktionsbüro Schneider stellt ein System vor, das sich in einzelne Einheiten untergliedern lässt. So ist zum Beispiel der Antrieb entkoppelt von Führungen, Sensoren und Endlagenbegrenzungen; dadurch bleibt die Endlage immer erhalten. Durch die Verwendung bewährter Komponenten und deren einfacher Befestigung ist es möglich, eine defekte Komponente zeitnah zu tauschen - nur das zu ersetzende Teil muss neu gekauft werden, eine Justierung der gewechselten Komponenten entfällt, und der Kostenfaktor Stillstandszeit bleibt durch die schnellere Wiederinbetriebnahme gering. Außerdem ist der einstellbare Hub nicht abhängig von der Länge des Stoßdämpfers. Am Gerät SH1510 ist über den gesamten Verfahrweg die Hublänge individuell einstellbar. An einer Schnittstelle lässt sich ein beliebiges Greifsystem anbringen. pb

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren