Montagesteuerung mit Pick-to-light
Dem Werker geht ein Licht auf
Insystems hat einen Pick-to-light-Sensor entwickelt, der durch Bauform und Technik die Teilebereitstellung unterstützen will. Mit diesem Sensor lassen sich in den Materialbereitstellungsregalen besonders flache Ebenen mit kurzen und ergonomischen Greifwegen realisieren.
Der Schaltabstand ist teachbar und lässt sich an die Gegebenheiten von Behältergeometrie und Füllstandshöhe anpassen. Den Sensor gibt es in zwei Ausführungen: digital und mit Can-Bus. Ein Pick-to-light-System trägt entscheidend dazu bei, dass manuelle Montagen hinsichtlich Kosten und Qualität optimiert werden und wettbewerbsfähig bleiben können, unterstreicht Insystems. Der vorgestellte Sensor zeigt jeweils den nächsten Arbeitsschritt an und überwacht seine Ausführung. Greift der Werker in ein falsches Fach, so wird es ihm angezeigt. Dann müssen je nach Programmierung bestimmte Reaktionen erfolgen, etwa das Quittieren oder das Ausschleusen der Baugruppe zur Nacharbeit. Die Reihenfolge der Pick-Vorgänge kommt aus dem Materialflussrechner, der die Montagerezepte verwaltet oder die Kommissionieraufträge aus dem ERP-System übersetzt.
Mit einem solchen System kann der Anwender die Fertigungszeiten minimieren. Gerade bei sehr variantenreichen Produkten kann sich der Werker voll auf den Ablauf konzentrieren, ohne zuvor Auftragszettel, Stücklisten oder Montagezeichnungen studieren zu müssen. Er hat beide Hände frei und bekommt erforderliche Montagehinweise auf einem Monitor angezeigt. pb









