Schraubersteuerung
Steuern ohne Schalter
Intuitive Touch-Panel Bedienung und eine kompakte Baugröße für alle Anwendungen – bei der Konstruktion der neuen Schraubersteuerung hat der Schraubsystemhersteller WSM-Automation auf eine schlanke Linie geachtet. Um den kostbaren Bauraum im Arbeitsbereich von Anlagen optimal auszunutzen, haben die Konstrukteure nun eine Trennung von Schaltschrank und Bedienbereich vorgenommen.
Die schalterlose Steuerung wird über das 15,6 Zoll große, Multi-Touch-fähige Panel bedient. Für unterschiedliche Kundenanforderungen an die Schraubsysteme stehen zwei Steuerungs-Typen zur Verfügung. Die kleinere Steuerung SS-400² wird für einfachere Schraubfälle verwendet; dabei kann als Zielgröße der Motorstrom, ein per Messwertaufnehmer gemessenes Drehmoment oder die Schraubtiefe vorgegeben werden. Über eine Kundenschnittstelle in 24-Volt I/O-Ausführung oder per Profibus wird dann eines von bis zu 64 Schraubprogrammen angewählt und gestartet. Das High-End-Gerät PCS7² bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten: Anzugsdrehmomente von plus/minus 0,1 Newtonmeter, Schraubtiefen von plus/minus 0,1 Millimeter, aktive Kopfauflageerkennung sowie weitere Parameter werden mit einer Abtastrate von zwei Kilohertz und einer 16-Bit Auflösung des Messwertaufnehmers gesteuert.
Die standardmäßig eingebaute Schnittstelle Profibus kann bei Bedarf durch Profinet ersetzt werden. Sollten die in der Standardausführung vorgehaltenen 255 Schraubprogramme, bestehend aus je bis zu zehn Schraubstufen, nicht den Prozess-Anforderungen des Anwendungsfalls abdecken, hilft der Anbieter mit kundenspezifischen Programmen weiter. Beide Schraubersteuerungen sind für den gesamten Prozess verantwortlich und steuern sowohl den Antriebsstrang als auch die gesamte Peripherie bestehend aus Zustell- und Schrauberhub, Zuführgerät, Vereinzelung und Bunker. Die notwendige Ventilinsel gehört ebenfalls zum Lieferumfang. pb









