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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bearbeitungszentren

Hier zählt die Qualität

Anspruchsvoller Werkzeugbau. Bei der Herstellung von Werkzeugen für die Kunststoffindustrie hat LWM Hedelius-Maschinen im Einsatz. Mit den hier gefertigten Werkzeugen werden beispielsweise Dichtungen hergestellt sowie Teile im medizintechnischen Anlagenbau.

Auf den Hedelius C80 2300 und BC 125 3500 werden bei LWM in Vechta Spritzgusswerkzeuge hergestellt. (Foto: LVM/Hedelius)

LWM Werkzeug- und Maschinenbau hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem mittelständischen Werkzeugbauer entwickelt, der sich insbesondere bei Werkzeugen für Thermoplaste und Elastomere einen Namen gemacht hat. Alwin Lamping, Inhaber und Geschäftsführer, hat nun die vierte Hedelius-Maschine in Betrieb: Der Werkzeugbauer aus Vechta hatte auf der AMB in Stuttgart die Acura 65 live unter Span erlebt und war sofort von der kompakten Hochleistungsmaschine überzeugt. Auf ihr werden nun viele Einzelteile gefertigt, etwa Mundstücke für Extrusionswerkzeuge und Köpfe für Schmelzrohre. Einige der Werkstücke werden vor dem Wochenende eingespannt und laufen dann mannlos über das Wochenende durch. Das Bearbeiten von Werkstücken ohne Eingreifen eines Bedieners ist grundsätzlich ein Thema bei LWM. „Einige Werkzeuge haben Laufzeiten von zwei bis drei Wochen, da laufen die Maschinen rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen“, erzählt Lamping.

Werkzeugbauer für die Kunststoffindustrie
Aus einem Nebengewerbe nach Feierabend hat Lamping über zwei Jahrzehnte ein erfolgreiches Unternehmen im Werkzeug- und Maschinenbau mit 25 Mitarbeitern aufgebaut. In den Anfängen fertigte der gelernte Schlosser auf nur 150 Quadratmetern Werkzeuge für einen Partner aus der Kunststoffindustrie. Heute wird in drei Hallen für nationale und internationale Kunden produziert. Mit den Werkzeugen von LWM lassen sich Bau- und Fassadendichtungen herstellen ebenso wie Profile und Dichtungen von Kraftfahrzeugen. „Mit unseren Werkzeugen werden beispielsweise Dichtungen für Türen in Hotels, Museen oder Flughäfen hergestellt“, erzählt Lamping. Sein Unternehmen hat sich aber nicht nur auf einige wenige Branchen fokussiert, sondern arbeitet flexibel. LWM arbeitet oft nur nach Projektionszeichnungen ohne detaillierte Vorgaben.

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Ein Elastomere-Leitstück zur Herstellung von Schläuchen, gefräst auf einer Tiltenta 7 2600 von Hedelius. (Fotos: LVM/Hedelius)

Vielfalt und Komplexität als Erfolgsrezept
Die hohe Flexibilität des Mittelständlers spiegelt sich auch in der Fertigung wider. Hier werden fast ausschließlich Einzelteile gefertigt. Das Produktspektrum reicht dabei von Extrusionsköpfen und Leitstücken für Extrusionswerkzeuge bis hin zu kompletten Spritzgusswerkzeugen mit einem Gewicht von bis zu vier Tonnen. Dabei ist die Vielfalt und Komplexität der Produkte auch ein Teil des Erfolgsrezeptes von LWM. Um die hohen Erwartungen der Kunden und die eigenen Ansprüche an Qualität und Funktionalität zu erfüllen, setzt LWM auf die mittlerweile vier Bearbeitungszentren von Hedelius. pb

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