Z-Achsen-Hubtisch:
Mit zwei Aktoren
Die Genauigkeit und die Geschwindigkeit der Probenpositionierung ist ein entscheidendes Kriterium auf dem Gebiet der hochauflösenden Mikroskopie. Diesen Anforderungen entsprechend hat Piezosystem Jena den Z-Achsen-Hubtisch PZ 300 AP entwickelt. Er basiert auf einem monolithischen Antriebskonzept mittels Piezoaktuatoren. Damit ist eine hundert Prozent spielfreie Positionierung garantiert. Zudem bietet die Piezoelektrik in Bezug auf Positioniergeschwindigkeit besondere Eigenschaften. Bei einem gesamten Hubbereich von mehr als 300 Mikrometer lassen sich innerhalb weniger Millisekunden neue Positionen mit einer Auflösung von nur fünf Nanometer anfahren. Dies eröffnet Applikationen in der Bildgebung, und in D-Imaging-Verfahren gibt es Verbesserungsmöglichkeiten bei der Signalqualität. Das schnelle und präzise Anfahren bedeutet speziell für "in-vivo" durchgeführte Messungen bessere Bilder. Dieser Scantisch besitzt zwei parallel arbeitende Antriebsaktoren - hierdurch wird die Verkippung minimiert. Außerdem lassen sich auch größere Lasten genau bewegen. Die große Apertur kann wahlweise mit einem speziellen Mikroskopieadapter versehen werden. Somit lassen sich Standard-Slides der Petrischalen und auch Multiwell-Plats oder ähnliche Probenaufnahmen integrieren. Besonders für schnelle Scans empfiehlt es sich, den Piezohubtisch mittels des zur Verfügung stehenden mikroskopspezifischen Halterahmens am XY-Mikroskoptisch zu montieren. Die integrierte Sensorik garantiert die exakte Positionierung und ermöglicht es, definierte Punkte mit einer Genauigkeit im Nanometerbereich wiederholt anzusteuern. pb









