Instandhaltung

Jahrelang gesucht

hat die Firma Effertz Tore nach der passenden Hallenheizung. Fündig geworden ist man schließlich bei Kübler, dessen energiesparendes Konzept für die Großraumbeheizung überzeugte.

Das Mönchengladbacher Unternehmen Effertz ist Spezialist für Brandschutz-, Schallschutz- und Sondertore. Es suchte nach einer Heizungslösung für seine 150 Meter lange Haupthalle und sieben weitere Nebenhallen, die sich nach Zonen getrennt steuern lässt und abends automatisch abgesenkt werden sollte. „Während an manchen Stellen der Halle produziert wird, werden andere nur als Lagerfläche genutzt, die man nicht heizen will“, beschreibt Projektleiter Nick Liebau von Kübler die Anforderungen. Zudem bestand der Wunsch, dass beim Öffnen der Hallentore die angrenzende Heizung ihren Betrieb automatisch einstellt, um nicht unnötig Energie zu verbrauchen und im wahrsten Sinne des Wortes zum Tor hinaus zu heizen. Situationsabhängig steuerbar sollte die Beheizung auch an anderen Stellen sein. So werden Infrarotstrahler ausgeschaltet, wenn unmittelbar darunter ein Kran parkt. Eine besonders variable Anlage war also gefragt.

„Nach fünf Jahren Suche war Kübler der erste Anbieter, der uns ein wirklich schlüssiges Konzept für die Beheizung unserer Hallen vorlegen konnte“, so Thomas Beumers, der bei Effertz für den strategischen Einkauf und IT verantwortlich ist. Am 1. Juli 2008 wurde mit dem Einbau einer zentral steuerbaren, auf Infrarotstrahlung basierenden Heizung begonnen. Die zu beheizende Gesamtfläche: 5.877 Quadratmeter. 21 Geräte des Kübler-Modells Optima sowie zwei Standardgeräte wurden so montiert, dass 13 Heizzonen gebildet wurden - jede von ihnen einzeln steuerbar. Auch die Herausforderung, unter 600 KW zu bleiben, um die bestehende Gasleitung nicht zu überfordern, stellte für Kübler kein Problem dar. War früher eine Leistung von 870 KW bemessen, so liegt sie heute für 23 Geräte, die von 13 bis 38 KW reichen, bei 598 KW Leistung.
Die Infrarotheizungen von Kübler gelten als moderne, effiziente Technologie zur Beheizung von Hallen. Im gleichen Maße, wie diese Systeme den Energieverbrauch senken, tragen sie auch zur CO2-Reduktion bei. Den Anforderungen von Effertz, wo man auch über eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe nachgedacht hatte, kam sehr entgegen, dass die Infrarotstrahlen – ähnlich wie die Sonne – die besondere Eigenschaft haben, nur die Körper zu erwärmen, auf die sie treffen: Nicht die Umgebungsluft wird erwärmt, sondern die Körper und Gegenstände, die bestrahlt werden. Damit entfallen ungenutzte Wärmepolster unter dem Hallendach durch aufsteigende Warmluft. ms

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