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Sandra Neumeier / KUKA,

Traditionelle Braukunst trifft Automatisierung: KR QUANTEC PA stapelt Bierkästen

Die Privatbrauerei Christian Fiedler aus dem sächsischen Dorf Oberscheibe produziert mit 18 Mitarbeitern Premium-Biere nach guter, alter deutscher Braukunst. In Zeiten des Fachkräftemangels entschied sich das Unternehmen für eine Palettierstation mit KUKA Roboter und ist begeistert.

Der KR QUANTEC greift Europaletten und Getränkekisten mühelos und mit herausragender Präzision. © KUKA Group

In der Privatbrauerei Christian Fiedler im beschaulichen Dorf Oberscheibe im sächsischen Erzgebirge steht eine robotergestützte Palettierstation am Zugang zur Abfüllanlage. „Unser neuestes Schmuckstück“, sagt Christian Fiedler, Senior-Chef des Familienunternehmens. Ein 5-achsiger KUKA Roboter KR 180 PA der QUANTEC-Serie be- und entlädt ganze Lagen von Bierkästen, voll wie leer, im Wareneingang und Warenausgang. „Das verschafft uns nicht nur eine große Erleichterung bei körperlich schweren Arbeiten, sondern gibt uns zugleich neue Möglichkeiten, unsere Fachkräfte an anderen Stellen besser und weniger verschleißend einzusetzen“, betont Fiedler.

Installiert hat die Anlage die Beyer Maschinenbau GmbH aus Roßwein, ebenfalls ein Familienunternehmen. „Mit Fiedler haben wir die ersten Gespräche über die automatisierte Flaschenpalettierung bereits 2005 geführt“, erinnert sich Geschäftsführer Till Beyer. Dann aber habe das Unternehmen dringendere Vorhaben umgesetzt, bevor 2018 der Plan der Automatisierung weiterverfolgt wurde.

Roboter greift bis zu vier Bierkästen gleichzeitig

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Die Technik dafür liefert ein 5-achsiger KUKA KR QUANTEC PA – ein Multitalent in modularer Bauweise. Er kann Traglasten bis zu 180 Kilogramm bewegen. Bei Fiedler nimmt der Roboter mit seinem Greifer bis zu vier Bierkästen gleichzeitig auf. Er hebt das eingehende Leergut von der Palette auf die Fördertechnik und die aus der Abfüllung kommenden Getränkekisten vom Rollenband direkt auf die Palette. 800 Flaschen in 40 Kästen finden so auf einer Europalette Platz, die von der Palettieranlage per Gabelstapler ins Ausgangslager oder direkt auf den Lkw gebracht werden.

© KUKA

Die Automatisierungstechnik sollte auch digital möglichst einfach in die laufenden Prozesse eingebunden werden können. Als Schnittstelle zwischen Roboter und Maschinensteuerung ermöglicht KUKA.PLC mxAutomation eine einfache Inbetriebnahme, Programmierung und Diagnose jedes KUKA Roboters durch die SPS – anwenderfreundlich auch ohne spezielle Roboter-Programmierkenntnisse. Nahezu sämtliche Funktionen der Robotersteuerungen können via SPS aufgerufen werden, KUKA.PLC mxAutomation bietet zudem Roboterbibliotheken für alle bekannten SPS Steuerungen im Markt.

Nächste Automatisierungs-Schritte in Planung

Vater und Sohn sind vom Automatisierungskurs der Privatbrauerei überzeugt. „Sie schafft die Grundlage für gleichbleibend hohe Qualität unserer Premiumbiere“, ist Thomas Fiedler überzeugt. Daher plant er schon die nächsten Schritte in der Automatisierung: „Als nächstes modernisieren wir die Fassabfüllung“, sagt er mit Blick auf die große Nachfrage und den Fachkräftemangel im Brauwesen.

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