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Artikel und Hintergründe zum Thema

Lackierkabine

Daniel Schilling,

Kompakt lackieren

Eine neue Innenlackierstation soll den Platzbedarf um bis zu 33 Prozent reduzieren. Ausgestattet ist sie mit zwölf Robotern.

Die neuen siebenachsigen ABB-Roboter IRB 5500-27 mit einem Arbeitsbereich von 3,8 Metern ermöglichen die kompakte Bauweise der Anlage. © ABB

Compact Interior Paint – die jüngste ABB-Lösung für die Automobilfertigung – kombiniert zwölf Roboter und ist eine platzsparende Alternative zu herkömmlichen, robotergestützten Stationen für die Innenlackierung. Sie hilft den Automobilherstellern, den Platzbedarf ihrer Lackierkabinen um bis zu 33 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig deckt sie eine Vielzahl von Fahrzeugtypen ab – von herkömmlichen Pkw über SUVs bis hin zu großen Transportern.

Vier Roboter des Typs IRB 5350 übernehmen dabei das Öffnen der Türen, während zwei Roboter des Typs IRB 5500-22 für das Öffnen von Motorhaube und Kofferraum verantwortlich zeichnen. Ausschlaggebend für die Kompaktheit der Lösung sind dabei sechs der neuen siebenachsigen Roboter IRB 5500-27.

Der ABB-Roboter IRB 5500-27 lässt sich stehend, hängend oder an der Wand montieren. Seine größere Reichweite ermöglicht es ihm, alle Lackierflächen ideal zu erreichen, ohne auf eine externe Verfahrachse angewiesen zu sein. Zudem wird der Lacknebel (Overspray) minimiert und somit weniger Lack verbraucht. Die mit der kompakten Innenlackierstation erzielte Platzersparnis reduziert den Bedarf an Belüftung und Beleuchtung in der Fabrikhalle und trägt so zu einem nachhaltigeren und kostengünstigeren Lackierbetrieb bei.

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Ein weiterer Vorteil: Der Roboter ist in der Lage, temporär die Aufgaben eines neben ihm stehenden Roboters zu übernehmen, um die Produktivität aufrechtzuerhalten. Im Falle einer Störung geht der verbleibende Roboter in den Notbetrieb über. Dabei erhöht er entweder seine Geschwindigkeit oder seine Zykluszeit, um den inaktiven Roboter so lange zu kompensieren, bis dieser wieder in Betrieb genommen werden kann.

Mit dem Einsatz der Software SafeMove von ABB wird sichergestellt, dass die Roboter in unmittelbarer Nähe zueinander arbeiten können. Dabei lässt sich der Arbeitsraum jedes Roboters als Sicherheitszone festlegen sowie Geschwindigkeit und Bewegung entsprechend steuern.

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