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Artikel und Hintergründe zum Thema

Roboter-Greifer

Marie Saverino,

Jetzt aber Vorsicht!

Kraftsensitiv, dynamisch, energieeffizient und variabel einsetzbar – das sind die Attribute des neuen Roboter-Greifers des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) in Paderborn.

© Fraunhofer IEM

Durch den elektrischen Antrieb können Unternehmen auf kostspielige und aufwendige Pneumatik verzichten. Der Greifer kann fragile Objekte von einem Produktionsschritt zum nächsten transportieren, ohne sie zu beschädigen. Er eignet sich für die Lebensmittelindustrie, wo das schonende Handling empfindlicher Waren dabei hilft, Ausschuss zu vermeiden – etwa Schaumküsse, Eier, Fleischbällchen, Kekse, Pralinen, Donuts. Hier sind weder Druckstellen noch andere Makel erwünscht. Das Greifsystem lässt sich mit zwei, drei oder vier Fingern einrichten und eignet sich daher für unterschiedlichste Anwendungsfälle; auch die automatisierte Handhabung empfindlicher Güter wie Glas ist realisierbar. Die Greiferfinger sind mit kunststoffbasierter, nachgiebiger und flexibler Oberfläche versehen. Außerdem passt sich der Greifer hochdynamisch an Produktionsabläufe an. Dank dynamischer Regelungstechnik ist ein gezieltes Einstellen der Fingerbewegungen möglich und zugleich die diffizile Ansteuerung der Waren. Die in den Fingern integrierte Sensorik ermittelt die erforderliche Anpresskraft. Der Greifer selbst eignet sich dank seiner sensorbasierten Umfelderkennung für die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration.

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