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Artikel und Hintergründe zum Thema

Energiemanagement auf Cloud-Basis

Siemens und Enel errichten Smart Grid auf der Expo 2015

Während der Expo 2015 in Mailand ist Siemens strategischer Partner von Enel für die Technologie des intelligenten Netzes, das die Weltausstellung mit Strom versorgt. Für Italiens größten Energieversorger entwickelte Siemens das Energiemanagement für dieses „Smart Grid“.

Die Skulpturen des Architekten und Städteplaners Daniel Libeskind auf der Expo 2015 in Mailand sind zehn Meter hoch und 14 Tonnen schwer.

Mit Hilfe der Siemens-Software lässt sich der Energieverbrauch auf dem gesamten Expo-Areal nicht nur an Bildschirmen in der Leitstelle, sondern überall via Smartphone überwachen und optimieren. Das umfasst auch Beleuchtung und Klimatisierung der Länder-Pavillons.

Siemens ermöglicht Libeskind-Skulpturen

Zusätzlich bereichert Siemens das Gelände der Weltausstellung mit internationaler Kunst: Auf der Piazza Italia, einer zentralen Flaniermeile, wurden vier Monumental-Skulpturen errichtet, die das Architekturbüro von Daniel Libeskind im Auftrag von Siemens entworfen hat. Die Skulpturen des Architekten und Städteplaners Daniel Libeskind sind zehn Meter hoch und 14 Tonnen schwer. Die Spannweite ihrer Flügel beträgt an ihrem höchsten Punkt ebenfalls zehn Meter. Jede der Skulpturen haucht der Piazza Italia Leben ein - mit Tönen und einem konstanten Strom pulsierender Muster und Bilder, die eine Brücke zu den Kernthemen von Siemens schlagen: der Zukunft der Fertigung, nachhaltiger Energie und intelligenter Infrastruktur.

Smart Grid bietet mehr

Die Expo 2015 findet vom 1. Mai bis 31. Oktober in Mailand statt. Als Smart Energy Partner der Expo Milano 2015 ist Enel bei dieser Veranstaltung für die Energieverteilung zuständig. Das Unternehmen entschied, den Besuchern und Gebäudebetreibern auf der Expo, die derzeit fortschrittlichste Technik für die Energieversorgung in Städten zu präsentieren: ein Smart Grid. Für den Betrieb des Smart Grid während dieser Zeit stellt Siemens intelligente Software zur Verfügung sowie verschiedene Dienste für die Nutzer dieses Netzes. Außerdem lieferte Siemens die zugehörige Mittelspannungshardware, von Schaltanlagen, Batteriespeichersystem und Messinstrumenten bis zu Fernsteuerungsanlagen. Ein herkömmliches Stromnetz wäre vor allem darauf ausgerichtet, die Weltausstellung sicher und zuverlässig mit Strom zu versorgen. Das Smart Grid bietet mehr: Siemens entwickelte ein Energiemanagementsystem auf Grundlage der Cloud-Technologie. Damit können die Energiemanager von Enel sowohl in ihrer Leitstelle als auch via Smartphone die Energieversorgung auf dem gesamten Expo-Gelände und in allen Gebäuden überwachen und optimieren. Die Betreiber der verschiedenen Länder-Pavillons sind ebenfalls in der Lage, via Smartphone den Energieverbrauch, die Beleuchtung sowie die Klimaanlage für ihr jeweiliges Gebäude zu steuern. Für gesundes Raumklima und möglichst geringe Gebäudebetriebs- und Energiekosten sorgt in den meisten Pavillons Desigo von Siemens, ein System für das automatisierte Gebäudemanagement. kf

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