Kompaktes Kommunikationsmodul
HMS liefert dreimillionstes Anybus-Modul an Bosch Rexroth
HMS Industrial Networks hat sein dreimillionstes Anybus-Modul an Bosch Rexroth ausgeliefert. Bosch Rexroth nutzt die Anybus-Module, hauptsächlich um Schweiß- und Schraubersteuerungen mit den verschiedenen Steuerungssystemen in der Automatisierungstechnik zu verbinden.
Anybus-Module sind einbaufertige, untereinander austauschbare Kommunikationsmodule für verschiedene Feldbus- und Industrial-Ethernet-Protokolle. Die Module bieten Multi-Netzwerkfähigkeit für die heute wichtigen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Standards.
Bosch Rexroth und HMS verbindet eine langjährige Zusammenarbeit
Bosch Rexroth und HMS arbeiten seit über 10 Jahren erfolgreich zusammen. Harald Lukosz, Entwicklungsleiter Schraub- und Schweißtechnik erklärt, warum sich Bosch Rexroth für das Anybus-Modul entschieden hat: „Wir haben uns aus zwei Gründen für dieses und kein anderes Modul entschieden. Zum einen ist es sehr kompakt und lässt sich dadurch sehr gut in die Steuerung integrieren. Zum anderen wegen der Technologie, die dahinter steht."
Von welcher Technologie Harald Lukosz spricht, erklärt Michael Volz, Geschäftsführer HMS Industrial Networks GmbH: „Wir decken mit unseren Anybus-Kommunikationsmodulen alle wichtigen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Protokolle ab und Bosch Rexroth benutzt diese Industrial-Ethernet-Protokolle, um Schweiß- und Schraubersteuerungen und die verschiedenen Steuerungssysteme in der Automatisierungstechnik zu verbinden."
Kompakt und leistungsarm
Bosch Rexroth setzt die Kommunikationsmodule der Produktfamilie Anybus CompactCom ein. Anybus CompactCom sind leistungsarm und mit ca. 5,2 cm x 5,2 cm auch sehr kompakt. Die Kommunikationsmodule bieten eine hohe Stabilität und Multi-Netzwerkfähigkeit für die heute wichtigen Standards. Durch die standardisierte Hardware- und Software-Schnittstelle lassen sich die Module einfach untereinander austauschen. Das heißt, man kann jeglichen Feldbus durch einfaches Austauschen des Moduls ändern.

HMS erweitert Powerlink-Interface-Familie
Mit dem Powerlink-Interface erweitert HMS seine Produktfamilie um die neue Anybus Compact Com 40er-Serie. Diese ist für anspruchsvolle Anwendungen entwickelt worden, die Echtzeit-Ethernet mit Taktsynchronität oder TCP/IP-basierte Applikationen mit großen Datenmengen benötigen.
Die Geschichte von Anybus
Das erste Anybus-Modul wurde 1994 entwickelt. Die Zahl der Feldbusse nahm damals rasant zu und das Anybus-Konzept, das Anwendern den Zugang zu fast allen industriellen Netzwerken ermöglicht, war eine bahnbrechende Weiterentwicklung in diesem Technologieumfeld. Heute sind drei Millionen Anybus-Module im Feld. Nach wie vor ist die Multi-Netzwerkfähigkeit, die das Anybus-Konzept bietet, einer der zentralen Vorteile für die Anwender. Dass die erste Million die schwerste ist, weiß auch Michael Volz: „Die erste Millionen gefertigter Anybus-Kommunikationsmodule hat 10 Jahre gedauert, bei der zweiten waren es nur noch fünf und die dritte Million wurde innerhalb von zwei Jahren erreicht." Das heißt die fünf Millionen werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. kf









