Machine-Vision-Standardsoftware
Fokus auf Deep Learning: MVTec verbessert Software
MVTec hat die neue Version 19.05 der Standardsoftware Halcon auf den Markt gebracht. Das Release soll mit überarbeiteten Funktionen die Prozesse in der industriellen Bildverarbeitung verbessern, insbesondere Deep-Learning-Technologien wurden weiterentwickelt.
Ein Highlight: Mit der neuen Version lässt sich die Deep-Learning-Inferenz auch auf CPUs der gängigen Arm-Prozessor-Architektur ausführen. Dadurch können Kunden neueste Deep-Learning-Technologien auf Standard-Embedded-Geräten nutzen. Zudem hat sich die Deep-Learning-basierte Objektdetektion verbessert: Das Verfahren, das Objekte im Bild eindeutig per umschreibender Rechtecke (Bounding Boxes) lokalisiert und identifiziert, erkennt nun auch optimal die Orientierung der Objekte.
Verbesserungen bei Matching und Codelesen
Weitere, neue Features in Halcon 19.05 optimieren die Matching-Prozesse: Halcons formbasiertes Matching ermöglicht es beispielsweise nun, gezielt Modellbereiche zu definieren, in denen keine Konturen auftreten sollen. Dies führt im Kontext von repetitiven Strukturen zu robusteren Matching-Ergebnissen.
Überdies bietet das neue Release auch einige Verbesserungen beim oberflächenbasierten 3D-Matching: So besteht hier die Möglichkeit, über zusätzliche Parameter die Güte von 3D-Kanten besser zu kontrollieren. Das führt besonders in verrauschten 3D-Daten zu noch robuster gefundenen Matches.
„Mit der Version 19.05 heben wir unsere bewährte Machine-Vision-Standardsoftware Halcon auf ein neues Niveau. Entwickler und Anwender profitieren gleichermaßen von zahlreichen neuen Features. Dazu zählen nicht nur zusätzliche, durchdachte Deep-Learning-Funktionen, sondern auch eine spürbar verbesserte Nutzbarkeit im Embedded-Umfeld“, erklärt Johannes Hiltner, Produktmanager Halcon bei MVTec. as









