Industriekommunikation
Eine abstürzende Maschinenachse
ist ein Alptraum für jeden Hersteller und Sicherheitsmann. In der Vergangenheit nicht selten stiefmütterlich behandelt, ist das Thema angesichts zunehmend verfeinerter Risikoanalysen mittlerweile brandaktuell. Und die Maschinenbauer sind nicht mehr gezwungen, eigene Lösungen zum zuverlässigen Fixieren und Abbremsen beweglicher Lasten und Maschinenteile zu kreieren, weil Zulieferer wie Sitema ein umfassendes Programm einschlägiger und vor allem fertiger und erprobter Sicherheitskomponenten offerieren können. Insbesondere für das sichere Fixieren von Vertikalachsen, aber auch zum Halten von Horizontalachsen, sind dabei universell verwendbare, robuste und langlebige Feststelleinheiten vorgesehen, die als stufenlose Klemmeinheit und als Notbremse gleichermaßen fungieren können.
Da alle ihre Außenteile sowie Dichtungsflächen aus rostfreiem Stahl bestehen und weitere konstruktive Maßnahmen getroffen wurden, funktionieren die Fixiereinheiten auch bei der Anwesenheit von Kühlschmierstoffen einwandfrei. Ist mit besonders vielen Schleifstäuben, Spänen und Fluiden sowie mit extremen Temperaturen zu rechnen, muss die Flinte noch nicht ins Korn geworfen werden, denn die Karlsruher finden in aller Regel eine individuelle Sicherheitslösung.
Bezüglich der Auslegung der Feststelleinheit gilt die Regel, dass bei vertikalen Achsen die Nennhaltekraft in etwa dem doppelten Gewicht der größten bewegten Masse entsprechen sollte, um im Fall der Fälle eine Verzögerung von mindestens 1 g zu erreichen. Bei Horizontalachsen reicht es, wenn Nennhaltekraft und Gewicht gleich sind. Ansonsten gilt, dass fast alle Anforderungen hinsichtlich einer schnellen Abbremsung erfüllbar sind.rm









