Omron-Software

Bildverarbeitung mit KI-Fehlererkennung

Omron bringt neues FH-Bildverarbeitungssystem mit KI-Fehlererkennung auf den Markt. Auf Basis von KI-Algorithmen erkennt die Software kleine und schwer definierbare Fehlertypen, die bisher nur durch manuelle Prüfungen identifiziert werden konnten.

Omron bringt neues FH-Bildverarbeitungssystem mit KI-Fehlererkennung auf den Markt. © Omron

Mit einem weltweiten Produktlaunch stellt Omron ein Bildverarbeitungssystem vor, das auf Basis von KI optische Prüfungen ohne vorhandene Schlecht-Muster ermöglicht. Die Basis bildet dabei die FH-Plattform des Unternehmens. Mithilfe der neu entwickelten KI-Bildverarbeitungstools in der FH-Software sind zuverlässige und robuste automatische Prüfungen auch für komplizierte und schwer zu charakterisierende Fehlermerkmale möglich. Aufwendige und anstrengende manuelle Sichtprüfungen können somit ersetzt oder vereinfacht werden.

Hersteller stehen unter enormem Druck, Prozesse zu automatisieren, die auf die Sachkenntnis erfahrener Mitarbeiter angewiesen sind. Besonders bei der Sichtprüfung ist es wichtig – selbst bei flexiblen Linien, die eine breite Palette an Artikeln herstellen – kleinste Fehler zuverlässig zu erkennen. Traditionell waren die Sensibilität und das Wissen von Qualitätsprüfern mit langjähriger Erfahrung entscheidend. Heutzutage dürfen Mitarbeiter an den Produktionsstandorten jedoch unter Umständen nicht im gleichen Raum arbeiten, um sie vor Covid-19 zu schützen. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage nacharbeitssparenden, automatisierten Sichtprüfungen.

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Die künstliche Intelligenz hat mittlerweile eine Stufe erreicht, auf der sie Objektmerkmale so gut wie Menschen erkennen und automatisch Kriterien lernen kann. Während viele KI-Lösungen mit großen Mengen an Bilddaten, spezialisierter Hardware und technischem Know-how vor Herausforderungen stehen, hat Omron Fortschritte bei der Umsetzung ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten gemacht. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat das Unternehmen die KI zur Fehlererkennung entwickelt, welche die Flexibilität und Sensitivität einer manuellen Sichtprüfung erreicht. Diese KI-Tools sind nun Teil des Bildverarbeitungssystems der FH-Serie.

„Mit den aktuellen Vision KI-Tools sind wir vielfach in der Lage, eine Prüfqualität zu erreichen, die bisher nur durch manuelle und visuelle Prüfungen möglich war. Die KI-Tools bieten eine sehr leistungsstarke Ergänzung, wenn traditionelle optische Mess-und Prüflösungen an ihre Grenzen stoßen. Wir sammeln weiterhin Daten und leisten Forschungsarbeit für die Entwicklung der neuesten KI-Technologie. Durch eine weitere Automatisierung von visuellen Prüfungen kann an mehreren Stellen ein Mehrwert geschaffen werden. Die Prozesssicherheit und Prozesseffizienz werden signifikant gesteigert, während Mitarbeiter von anstrengenden und monotonen Prüftätigkeiten entlastet werden“, so Jan Nieswandt, Product Marketing Manager für Vision bei Omron Europe. as

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