Hydraulikaggregat von Rexroth
Betriebszustände kontinuierlich erfassen dank Sensorpaket
Die neue Hydraulikaggregate-Baureihe ABPAC von Rexroth steht ganz im Zeichen der Elektrifizierung und von Industrie 4.0. Mit dezentraler Intelligenz und optionalen Sensorpaketen erfassen die Aggregate kontinuierlich alle Betriebszustände und kommunizieren über offene Schnittstellen mit übergeordneten Steuerungsebenen oder dazu berechtigten Smartphones und Tablet-PCs.
Durch die Schnittstellentechnologie von Open Core Engineering fügen sich die Hydraulikaggregate zukunftssicher in horizontal und vertikal vernetzte Produktionsumgebungen ein.
Ein integriertes, universell nutzbares Sensorpaket erfasst kontinuierlich alle relevanten Systemzustände des Aggregats: Verschmutzungsgrad der Filter, Ölqualität, Sensoren für Arbeits-, Saug- und Speicherdruck, Ölniveau und verschiedene Temperaturen. Die Sensordaten, Systemgrößen und die daraus abgeleiteten Zustandsmeldungen stellt ABPAC auf standardisierten Schnittstellen zur Verfügung. Diese Meldungen liest der Anwender entweder per Ethernet-Bus über die Maschinensteuerung aus oder über einen integrierten Web-Browser drahtlos von einem Smartphone oder einem Tablet-PC.
Alle Aggregate sind auf den Einsatz drehzahlvariabler Pumpenantriebe Sytronix FcP ausgelegt. Sie senken die Drehzahl im Teillastbetrieb bedarfsgerecht ab und verringern den Energiebedarf der Hydraulik um bis zu 80 Prozent. Zudem können auch Antriebe aus der Sytronix SvP-Familie integriert werden, bei denen die besonderen Anforderungen der Fluidtechnik bereits in die Software der intelligenten Antriebe integriert sind. Die Inbetriebnahme- und Diagnosetools hierfür sind identisch mit denen elektrischer Achsen von Rexroth. Die Baureihe erfüllt mit Behältergrößen von 100 bis 400 Litern die Anforderungen gängiger Hydraulikanwendungen. jg









