Hydraulik + Pneumatik

Kuppeln statt Schweißen

kann beim Verbinden von Rohren vielfach eine in vieler Hinsicht vorteilhafte Alternative sein. Ob und wann solche Rohrkupplungssysteme wirklich einen Nutzen bringen, sagt Ihnen Stahlbau ­Klatetzki, aber die Chancen stehen gut.

Beispielsweise ist der Einbau einfach und Zeit sparend, denn die beiden unbearbeiteten Rohrenden müssen lediglich zusammengesteckt und mit der Kupplung fixiert werden. Dabei sind sogar geringe Durchmessertoleranzen der Rohre zulässig, beim Einsatz von zusätzlichen Reduzierstücken auch große. Außerdem können die Rohrkupplungen Ungenauigkeiten wie Rohrabstände, Winkelabweichungen, Ovalitäten und unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten ausgleichen.

Die Kupplungen mit EPDM-Dichtungsring eignen sich standardmäßig für Drücke bis 16 bar. Sie üben nur geringe Radialkräfte auf das Rohr aus, da die Dichtwirkung durch Manschettenlippen erzielt wird, nicht aber durch starkes Anziehen einer Verschraubung. Kleinere Druckstöße und Vibrationen werden von der Rohrkupplung gedämpft, Längenveränderungen durch thermische Einflüsse kompensiert. Auch dann, wenn starke axiale Kräfte auf die Rohre wirken, dürfen die Kupplungen noch zur Anwendung kommen. Allerdings müssen dann ausreichend Befestigungspunkte vorhanden sein, die Zug- und Druckkräfte aufnehmen.rm

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