Handhabungstechnik

Im Frühling gelandet

Am 3. August im vergangenen Jahr startete die NASA eine neue Mission zu unserem roten Nachbarplaneten Mars. Hauptaufgabe der Phoenix-Mission ist es, auf dem Mars nach Spuren von Leben zu suchen. Mit an Board sind zwei Mikroskope, eine Baggerschaufel und sieben Elektromotoren von Maxon Motor. Nach einer neunmonatigen Reise ist das amerikanische Raumgefährt „Phoenix Mars Lander“ am 26. Mai 2008 erfolgreich auf unserem Nachbarplaneten Mars gelandet. Reisezeit und Reiseziel wurden mit Bedacht gewählt – so landet mit dem Einbruch des Mars-Frühlings erstmals eine Raumsonde auf der Nordhalbkugel des roten Planeten. Seit der ersten Marslandung 1997 ist Maxon Motor ein konstanter Partner der NASA. Der „Pathfinder“ war mit elf kleinen Maxon-Motoren ausgerüstet. Die beiden Sonden „Spirit“ und „Opportunity“ sind mit je 39 Antrieben bestückt; sie landeten im Januar 2005 auf dem Mars und sind seither ununterbrochen im Einsatz. Mit „Phoenix“ soll nun erstmals auf unserem roten Nachbarn nicht nur optisch nach Wasser gesucht, sondern mit einer Roboterschaufel danach gegraben werden. Mit einem mehr als zwei Meter langen Roboter-Arm soll die dünne Schicht aus Staub und Geröll durchbrochen werden, so dass das ewige Eis des Mars zum Vorschein kommt. So zumindest die Hoffnung der Forscher der Universität in Neuenburg, welche mit einem Spezialmikroskop Bodenproben untersuchen wollen um festzustellen, ob sich unter der Oberfläche des Mars primitive Lebensformen befinden. Mit an Board des „Phoenix Mars Landers“ sind sieben kleine Gleichstrommotoren mit einem Durchmesser von 25 Millimeter aus Sachseln; sie werden für die Positionierung der zwei Solarzellen eingesetzt, welche die Sonde mit der benötigten Energie beliefern. pb

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