Greifmodule Reihe PG

Präzision im Miniformat

Die Greifmodule PG 12, PG 16 und PG 20 bilden innerhalb der kleinbauenden Kompakt-Handlingmodule von Afag, Spezialist für Handhabungs- und Zuführtechnik in der Schweiz, eine Fortführung der Miniaturisierung. Diese wiederum ermöglicht Anwendern eine schmalere Bauweise sowie insgesamt kleinere Abmessungen bei zunehmender Funktions-Integration. Außerdem reduziert sich das Gewicht, und die Dynamik steigt – was zu höheren Handling-Taktzeiten führt. Die Benennung PG steht für Präzisions-Greifer, und die Baugrößen geben dabei den Kolbendurchmesser an – also zwölf, 16 und 20 Millimeter. Das Modul PG 12 beispielsweise entwickelt eine statische Kraft von maximal 30 Newton; bei einem Fingergewicht von zehn Gramm sind Schließzeiten von zehn Millisekunden zu realisieren, bei einem Fingergewicht von 30 Gramm beträgt die Schließzeit 50 Millisekunden. Mit einem Gesamtgewicht von nur 35 Gramm zählt das Model PG 12 zu den Leichtgewichten unter den modular konzipierten Greifern mit pneumatischem Antrieb. Wird mehr Greifkraft benötigt, bieten sich die Baugrößen 16 und 20 an, die aber immer noch leicht sind und sich deshalb für hochdynamische Handlingzyklen eignen. Zu den weiteren herausragenden Technik-Merkmalen nennt Afag das im direkten Vergleich zum Universal-Greifer UG neuartige Backen-Führungssystem mit doppelt so langen Führungen pro Backe. Dies sorgt für eine hohe Stabilität und Steifigkeit vor allem in Backenlaufrichtung sowie für eine hohe mechanische Genauigkeit der Greiffunktionen. Dazu tragen auch die spielfrei einstellbaren Backenführungen bei. Die PG-Module sind außerdem gekennzeichnet durch eine hohe Umschlaggenauigkeit und eine präzise Bauhöhe, was das Austauschen oder Gruppieren vereinfacht. An den Greifern sind Befestigungsgewinde für Niederhalter, Auswerfer, Sensorik und dergleichen angebracht. Ansonsten hat der Hersteller das bewährte Afag-Befestigungs-Lochraster beibehalten, das grundsätzlich zum Lieferumfang gehört.

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