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Artikel und Hintergründe zum Thema

Schmalz bietet Software zum Lagengreifer

Erleichterung im Alltag

Für den Hochleistungs-Palletizer SPZ-M-C hat Schmalz ein Software-Paket zur prozesssicheren Steuerung des Greifers entwickelt. Das Programm mit intuitiver Bedienoberfläche erleichtert dem Anwender die automatisierte Handhabung von Produktlagen und bietet unter anderem die Möglichkeit, Greifvorgänge zu speichern.

Die Technik des Hochleistungs-Palettieres von Schmalz wird jetzt durch eine eigene Software ergänzt. (Foto: Schmalz)

Schmalz bietet das Lagengreifsystem SPZ als modularen Baukasten in drei Grundkonfigurationen mit unterschiedlicher Greiftechnik an: die Lagengreifer SPZ, SPZ-M sowie SPZ-M-C. Im Vergleich zum SPZ bietet der SPZ-M eine zusätzliche mechanische Greifunterstützung an. Die Variante SPZ-M-C wiederum besitzt neben der mechanischen Greifunterstützung eine Vakuum-Kammer, die für eine noch bessere Haltekraft sorgt. Dadurch lassen sich auch nahezu „unsaugbare“ Produktlagen prozesssicher handhaben.

Das Lagengreifsystem SPZ-M-C verfügt über eine Versatzerkennung: Der Greifer nimmt nicht mittig positionierte Lagen auf und korrigiert die „Fehlstellung“ dann beim Ablegen auf der Zielpalette. Er erkennt und vereinzelt darüber hinaus Zwischenlagen zuverlässig. Der SPZ-M-C eignet sich für Werkstückhöhen zwischen 50 und 500 Millimeter und passt sich durch eine Höhenverstellung individuell an unterschiedliche Abmessungen an. Er sorgt für prozesssichere Palettiervorgänge mit einem Lagengewicht von maximal 250 Kilogramm. Das Greifsystem ist auf Wunsch auch bis minus 30 Grad Celsius im Tiefkühlbereich einsetzbar.

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Jetzt auch die Software

Für eine noch effizientere Gestaltung von Handlingsprozessen stattet Schmalz seine Systeme künftig mit der passenden Software aus und entwickelt integrierte Lösungen für Mechanik, Steuerung und Betrieb. Das Programm unterstützt das Einlernen neuer Produkte und Prozessabläufe, auch bei speziellen Werkstücken. Die Software zur Steuerung des SPZ-M-C zeigt eine intuitive Bedienung über Touchscreen und eine strukturierte und übersichtliche Menüführung. Anwender können auf programmierte Basiswerte für alle gängigen Produktlagenbilder und deren Visualisierung zugreifen. Verschiedene Modi wie Einricht-, Teach- und Automatik-Betrieb stehen ebenso zur Verfügung wie Diagnosefunktionen.

Das Softwarepaket, das ab Herbst 2016 erhältlich sein wird, erleichtert dem Anwender den Arbeitsalltag: er kann neue Greifvorgänge für unterschiedliche Werkstücke abspeichern und diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder aus einer Bibliothek abrufen. Das Einlesen von Werkstückdaten funktioniert sehr einfach und schnell. Hinterlegte Prozesswerte dienen als Grundlage zum Erlernen neuer Handlings-Aufgaben. Der Greifer lässt sich über die moderne, benutzerfreundliche Software einfach parametrieren und prozesssicher steuern. bw

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