Hängekrane
Sonderlösung bei niedrigen Decken
Sollen in Hallen, die nie für den Einsatz von Krananlagen konzipiert waren, nachträglich Krane eingebaut werden, ist meist eine Spezialkonstruktion notwendig. So lag der Fall bei der Schreinerei eines süddeutschen Fertighausherstellers. Hier fahren seit 2013 zwei neue Spezialkrane, obwohl die lichte Höhe der Halle nur 4,20 Meter beträgt – aber schon die Wandelemente, die es zu heben gilt, bis zu 3,40 Meter Höhe aufweisen. Die Sonderlösung von Haslinger besteht aus zwei Zweiträger-Sonderhängekranen in Profilträgerbauweise. Hochgesetzte Kranbrücken und ein hochgesetzter Kettenzug ermöglichen die kurze Bauhöhe von 57,8 cm – inklusive Sicherheitsabstand zum Kettenkasten. Der Kran erreicht eine Hubhöhe von 3,669 m und eine lichte Höhe bis zur Unterkante des Kettenkastens von 3,662 m – genug, um die 3,40 m hohen Wandelemente in der Luft drehen zu können. Möglich wurde das Projekt nicht zuletzt durch die passenden Standard-Krankomponenten von Stahl Crane Systems. Als Hebezeuge dienen kompakte Standardkettenzüge der Serie ST 20. Jeder der Krane besitzt eine Tragfähigkeit von 1,25 Tonnen und ein Spurmittenmaß von 12 Metern.
Da der Kunde auch auf die Ästhetik großen Wert legte, führte Haslinger die Krananlage als modernes Funkkran-System aus. Die Stromzuführung erfolgt bei beiden Kranen über Schleifleitungen entlang der Kranbrücke – störende Schleppkabel gibt es hier nicht.
ms








