Fördertechnik

Maxikran millimetergenau

Der Auftrag war durchaus knifflig: Aus handelsüblichen Stahlprofilen IPE 600 entstand eine 20 Meter lange und 2,80 breite Kranbrücke bei einem Stückgewicht von 6,5 Tonnen – mit einer Genauigkeit von plus/minus einem Millimeter über die gesamte Länge. Stahlbau Küppers erreichte diese Genauigkeit durch Lasertechnik. Die Endplatten waren im Fräszentrum in Heinsberg mechanisch bearbeitet worden. Außerdem haben die Konstrukteure Aufsatzplatten zur späteren Anbringung von Motoren aufgeschweißt; auch hierbei musste im Zehntel-Millimeter-Bereich höchste Präzision angewandt werden, denn es kam auf absolut genaue Abmessungen an. Der ersten Kranbrücke folgten weitere acht, sodass der Hersteller nacheinander neun Brücken im Werk in Heinsberg-Straeten fertigte. Hinzu kamen weitere Komponenten – am Ende waren mehr als 100 Tonnen Stahl verarbeitet. Insgesamt dauerte die Produktionszeit dreieinhalb Wochen. Nicht weniger spektakulär gestaltete sich schließlich auch der Abtransport durch ein Spezialunternehmen. pb

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