Deichselstapler:
Brüche werden erkannt
Der kürzlich vorgestellte Jungheinrich-Deichselstapler vom Typ ERC 215a, der mit der neuesten Generation der umweltfreundlichen Drehstromtechnik ausgestattet ist und im Lager selbstständig fährt, kann Lasten von bis zu 1.500 Kilogramm aufnehmen, transportieren und abgeben. "Der Auto Pallet Mover (APM) ist eine wirtschaftliche Alternative bei standardisierten Transportaufträgen", meint Martin Schwaiger, Leiter APM bei Jungheinrich. Die Einsatzschwerpunkte dieses fahrerlosen Transportsystems von Jungheinrich liegen vor allem in regelmäßigen Routineaufgaben. Das Fahrzeug erreicht Hubhöhen von bis zu 4.000 Millimetern, lässt sich bei Bedarf aber auch für höhere Hübe auslegen.
Der kurze, mit einem sehr kleinen Wenderadius ausgestattete Auto Pallet Mover kann in bestehende Lagerverwaltungssysteme eingebunden werden. Der ERC 215a verfügt über ein bereits werksseitig installiertes Personenschutzsystem. Dieses besteht aus einem in Antriebsrichtung (in Lastrichtung optional) befestigten Laserscanner sowie aus in Lastrichtung eingebauten Sensoren. "Diese umgeben den APM gewissermaßen mit einem Schutzfeld", erläutert Schwaiger. Dieses Feld überprüft permanent die Fahrzeugumgebung und stoppt den APM, sobald sich ein Hindernis auf dem Weg befindet.
Der APM kann entweder als Stand-alone-Lösung oder in Verbindung mit einem Warehouse-Management-System betrieben werden und ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche einsetzbar. Er erledigt regelmäßig wiederkehrende Transportaufgaben auch automatisch. Mittels der optionalen Gabelspitzensensoren kann das Fahrzeug zudem beispielsweise Palettenbrüche erkennen, eine Fehlermeldung generieren und gegebenenfalls auch selbstständig den Auftrag abbrechen. bw









