Tabus in Videokonferenzen

Jeder 10. Deutsche im Schlafanzug dabei

Eine repräsentative Umfrage gibt Aufschlüsse über ungewöhnliche Verhaltensweisen vor und hinter der Kamera bei Videokonferenzen.

Die Studie wurde von Lab42 in Zusammenarbeit mit join.me im Juni 2015 mit 2.000 Befragten im Alter von 22+ in den USA, UK, Kanada, Deutschland, Frankreich, Australien und Neuseeland durchgeführt.

Im Rahmen einer Studie, durchgeführt im Auftrag des Videokonferenzlösungsanbieters LogMeIn, wurden im Juni 2015 rund 2.000 Nutzer im Alter von 22+ in den USA, UK, Kanada, Deutschland, Frankreich, Australien und Neuseeland nach ihren guten, schlechten oder befremdlichen Erfahrungen mit und in Videokonferenzen befragt. Die Fragen deckten dabei nicht nur das Nutzerverhalten, sondern auch die persönliche Meinung der Studienteilnehmer ab.

Die interessantesten Ergebnisse im Überblick:

 1. Kleider machen Leute
21 % der Amerikaner und 11 % der Deutschen gaben an, schon einmal in einer Schlafanzughose und einem Business-Oberteil an einer Videokonferenz teilgenommen zu haben. Und weltweit hat schon jeder Fünfte Videokonferenzen mit Personen erlebt, die unangemessen gekleidet waren.

2. Gerade aufgewacht?
Durchschnittlich haben weltweit mehr als 6 % der Befragten (Deutschland: 4 %) schon eine Videokonferenz mit jemandem gehabt, der im Bett lag. Die meisten wollen jedoch als professionell wahrgenommen werden: 57 % suchen – wenn die Videokonferenz von Zuhause aus stattfindet – nach dem Platz, der sie ins rechte Licht rückt.

3. Spieglein, Spieglein an der Wand
18 % der Befragten haben bereits an einer Videokonferenz teilgenommen, in der die Kamera von einem der Teilnehmer als Spiegel genutzt wurde, um noch schnell Frisur oder Makeup zu korrigieren. Ein Viertel der Amerikaner gaben an, sich vor Videokonferenzen zu schminken, Deutsche und Neuseeländer gehen eher ganz natürlich vor die Kamera – nur 13% bzw. 12% schminken sich vorher.

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4. Gar nichts geht im Badezimmer
21 % aller Befragten gaben an, dass ein Badezimmerbesuch das Schlimmste ist, was man während einer Videokonferenz machen kann – und erstaunliche 6 % haben sogar schon mit Leuten „auf der Toilette zusammengearbeitet“.

5. Nasebohren ist ein No-Go
Jeder zehnte hat schon jemanden während einer Konferenz beim Popeln in der Nase beobachtet. Unnötig zu sagen, dass das auf Befremden stößt.

6. Gastauftritte von Haustieren
16 % der Befragten waren schon Zeuge eines ungewollten Auftritts eines Haustiers während einer Videokonferenz.

7. Seltsame Geräusche
Körpergeräusche sind völlig normal – sollten in einer Videokonferenz (mit Ton) aber vermieden werden. Nichtsdestotrotz haben 8 % aller Befragten schon einmal Geräusche gehört, die besser privat bleiben sollten. kf

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