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kann in Fragen der Werkstoff-Wahl nie schaden. Konkrete Hilfestellungen bietet dabei die interdisziplinär angelegte Plattform namens Werkstoffkompetenz. Sie richtet sich an Konstrukteure und Entwickler, für die es immer schwieriger wird, sich im wachsenden Materialangebot zu orientieren. Hinter der Initiative stehen drei namhafte technische Dienstleister. Ganz klar: Im Rahmen von Entwicklungsprojekten hat die Wahl des Werkstoffs weit reichende Konsequenzen – am Ende entscheidet sie mit über die Wettbewerbsfähigkeit eines Produkts. Da aber vom Anforderungsprofil über Kostenfragen bis hin zur Formgebung zahlreiche Faktoren in die Entscheidungsfindung mit einfließen, gestaltet sich die Werkstoff-Suche meist als komplexes Unterfangen. Zumal das Angebot an technischen Werkstoffen heute nahezu unüberschaubar ist und durch immer neue Innovationen – etwa Verbundlösungen – weiter wächst.
Vor diesem Hintergrund haben das Kunststoff-Institut Lüdenscheid, die Material Connexion Cologne und das auf Keramik-Entwicklungen spezialisierte Werkstoffzentrum Rheinbach 2008 die Plattform Werkstoffkompetenz (www.werkstoffkompetenz.de) gegründet. „Als Spezialisten-Netzwerk stehen wir Produktentwicklern und Konstrukteuren aller Branchen mit praxisnahen, ganz konkreten Antworten zur Verfügung. Es ist unser zentrales Anliegen, die Entwickler auf ihrem Weg zum optimalen Werkstoff richtungsweisend zu begleiten“, erläutert Wolfgang Kollenberg, Firmenchef des Werkstoffzentrums Rheinbach.
Die Plattform ist angelegt als Anlaufstelle für Techniker, die umsetzbare, fertigungsnahe Lösungen für die Praxis vorschlägt. „Dabei betrachten wir eine Problemstellung stets Material übergreifend, mit Blick auf ihre technische Realisierbarkeit und bezogen auf die geplante Anwendung. Unsere Kompetenz-Plattform agiert also nicht auf dem Elfenbeinturm der Wissenschaft, sondern auf den harten Boden des industriellen Alltags“, betont Thomas Eulenstein der Geschäftsführer des Kunststoff-Institut Lüdenscheid. ms








