
Ende des 20. Jahrhunderts, genauer 1998, war die Herstellung glasklarer Modelle, noch dazu in geringer Stückzahl, eher eine Seltenheit. Denn nur wenige Prototypenbauer wagten sich an die Realisierung solcher Modelle, zumal der Markt einen akzeptablen Preis einforderte. Ein Maschinenbauer wollte seine Anlage mit einer transparenten Aufsatzhülse ausstatten, um die darin fließenden Flüssigkeiten auf ihre Konsistenz hin beobachten zu können. Promod wagte sich an den Auftrag, für den schon das Urmodell aufwändig gefinisht sein musste. Heute würde man für die Produktion freilich Clearwater-Material verwenden; damals kannte man derartige Materialien noch nicht und verarbeitete Vakuumgießharz.
