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Quelle: VDMA

Die Auftragseingangsstatistik der Monate Oktober und November 2015 zeigte eine positive und vielversprechende Entwicklung. Aus diesem Grund überraschte, dass das aktuelle Auftragspolster der ostdeutschen Maschinenbauer zum Jahresende 2015 leicht rückläufige Werte aufwies.
Demnach reicht der aktuelle Auftragsbestand der Unternehmen im Durchschnitt für 3,9 Produktionsmonate. Damit rutschte der Wert zum ersten Mal seit einem Jahr unter die Grenze von vier Monaten. In den vorangegangenen zwölf Monaten schwankte dieser zwischen 4,2 und 4,1 Monaten.
Zugleich verharrte der Auftragsvorlauf auf einem im gesamtdeutschen Vergleich niedrigen Level. Bundesweit liegt die durchschnittliche Auftragsreichweite bei fast sechs Monaten.
Einen Auftragsvorlauf von knapp vier Produktionsmonaten nannten lediglich 7 von 100 ostdeutschen Unternehmen. Die meisten Betriebe – 42 von 100 – wiesen einen Auftragsvorlauf von ein und zwei Monaten auf. Eine Planungssicherheit von drei Monaten hatten zudem 15 von 100 Unternehmen.
Ein überdurchschnittlich hohes Auftragspolster von mindestens vier Monaten meldeten 41 von 100 Betrieben. Hier zeigte sich jedoch eine verstärkte Differenzierung. Etwa zwei Drittel von ihnen wiesen ein Auftragspolster von vier bis sechs Monaten auf, die anderen Unternehmen können bis zu einem Jahr oder darüber hinaus planen.

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