Betriebsstoffe
Jährlich bis 7.000 Stunden senkerodieren
soll man können, wenn einschlägige Maschinen von Charmilles mit einem neuen Roboter aus dem gleichen Hause automatisiert werden. Und brave deutsche Mittelständler können dann die fernöstliche Konkurrenz auf Distanz halten... Zumal der modular aufgebaute Roboter nach Bedarf zielgenau konfigurierbar ist: Beispielsweise im Hinblick auf die Maschinenausstattung, auf zusätzliche mannlose Schichten oder in der Funktion eines Springers zur Kapazitätserweiterung bei Arbeitsspitzen. Der Roboter lässt sich dazu an eine oder mehrere Funkenerosionsmaschinen gleichzeitig andocken – ohne allzu viel Platz einzunehmen.
Da seine Steuerung Chip-ID und das Autoscannen unterstützt, ist eine chaotische Magazinbeladung möglich. Man kann auch Hartmetall bearbeiten und eine Trocknereinheit integrieren. Zum Werkzeug- und Palettenwechsel greift der Roboter auf Regal- oder Revolvermagazine zurück, wodurch er 10 bis 50 Paletten und 84 bis 441 Elektroden handhaben kann. Er ist zu den meisten Spannsystemen kompatibel und eignet sich bei zunehmendem Arbeitsvolumen für die Integration von Wechslermagazinen. Beim Einsatz an mehreren gleichen Maschinen managt der Roboter diverse Jobanfragen selbstständig.
Alles das zahlt sich in Euro und Cent aus: So hat ein Anwender zwar für zwei zusätzliche Programmierer 10 Prozent höhere Personalkasten berappen müssen, gleichzeitig aber seine Erodierkapazität um 80 Prozent ausgeweitet. Abschließend wäre noch zu vermelden, dass der Roboter von wartungsfreien AC-Motoren angetrieben wird, einen Aktionsradius von 300 Grad hat und bis 1.400 Millimeter vertikal sowie bis 1.250 Millimeter horizontal verfährt. Dabei nimmt der Automatisierungshelfer Gewichte bis 150 Kilogramm auf.rm







