Energiewende
Weichenstellung erfolgt
Der Kanzleramtsgipfel zur Energiewende Anfang November ist für Thorsten Herdan, Geschäftsführer und energiepolitischer Sprecher des VDMA, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: „Der Wille der Bundesländer und der Kanzlerin, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, ist unverkennbar. Mit dem Ergebnis des heutigen Treffens wird hoffentlich ein zielführender Koordinationsprozess angestoßen, der ein EEG 2.0 sowie ein Strommarktdesign 2.0, gemeinsam mit Bund und Ländern in die Wege leitet“. Die Basis für das Ergebnis bildet der von Umweltminister Peter Altmaier vorgelegte Bericht der Plattform Erneuerbare Energien, bei dem der VDMA entscheidende Impulse für eine systemische Zusammenführung von erneuerbaren und konventionellen Energien gesetzt hat.
Die klare Forderung des Berichtes, das EEG und das Strommarktdesign konzeptionell weiterzuentwickeln und miteinander zu verzahnen, sei die Grundvoraussetzung für das Gelingen der Energiewende, so Herdan. „Es wäre widersinnig, für erneuerbare und konventionelle Energien zwei getrennte Energiemärkte zu etablieren. Vielmehr wird es darauf ankommen, jetzt die Grundlagen zu definieren, um mit einem intelligenten Zusammenspiel aus steuerbaren und volatilen Kraftwerken eine verlässliche und kostenoptimierte Stromversorgung zu gewährleisten.“ Gemeinsam mit den Bundesländern, der Industrie und den Umweltverbänden wurden Ausbaupfade für Erneuerbare Energie definiert, die in einer Studie hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Kosten und Nutzen untersucht werden sollen.
kf








