Subminiatur-Hydraulikprodukte und Stellsysteme
Moog erfüllt Auflagen des neuen F 1-Regelwerks
Die Moog Industrial Group hat mit ihren globalen Formel 1-Kunden an der Umsetzung der Anforderungen, die die neuen Auflagen der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) für 2014 mit sich brachten, mitgearbeitet. Mit seinem Sortiment an Subminiatur-Hydraulikprodukten und Stellsystemen kann Moog den nun Konstrukteuren helfen, die neuen Anforderungen (z.B. Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs) zu erfüllen.
Der Hauptvorteil der Hydraulik in Motorsportanwendungen ist die hohe „Leistungsdichte“ der Technologie. Dies wird durch die Möglichkeit sehr kompakter und leichter Antriebseinrichtungen ermöglicht, die extrem hohe Leistungen liefern können. Integraler Bestandteil des Produktsortiments von Moog ist ein ultraleichtes Moog E024 Servoventil, das nur 92 g wiegt. Dieses Servoventil ist für die Umwandlung der Signale von der elektronischen Steuereinheit (ECU) des Autos in hydraulische Durchflüsse/ Drücke entscheidend und liefert die resultierende Kraft für die Antriebe. Dabei kann bis zu 2,8 kW Hydraulikleistung über ein elektrisches Signal von nur 10 mA erzeugt werden. Während der Saison 2014 sind in einem typischen F1-Rennwagen bis zu 8 Varianten dieser Servoventile, einige hydraulische Stellantriebe, sowie Druckbegrenzungsventile und Lenkungsventile von Moog eingebaut.
Martin Jones (Business Development Manager – Motorsport) sagte: „Moog ist seit 1982 an vorderster Front der Subminiatur-Antriebe im Motorsport und lieferte anfangs aktive Einrichtungen zur Fahrwerksverstellung an das Team Lotus für den Einsatz in ihrem Formel 1-Wagen Lotus 92. In den seither vergangenen Jahren hat Moog eine Reihe von neuen Produkten und Systemen für Antriebe in vielen Motorsportarten entwickelt, darunter Formel 1, Rallye Weltmeisterschaft (WRC), Moto GP, Tourenwagen und Le Mans-Prototypen und dabei häufig auf Technologien zurückgegriffen, die ursprünglich für den Einsatz in Flugzeugen entwickelt wurden.“
Moogs Miniatur-Motorsportprodukte sind erfolgreich in anderen Märkten mit ähnlichen Anforderungen angewandt worden, insbesondere bei autonomen Robotern und bei Bohrvorrichtungen für die Öl- und Gasindustrie.
Zudem wird diese Technologie oft von der Automobilindustrie für Spezialfahrzeuge angewandt, die für die Entwicklung von Straßenfahrzeugen verwendet werden. Die leicht anpassbaren Eigenschaften der auf dem Motorsport basierenden Antriebssysteme senken die Entwicklungszeit, da eine schnellere Optimierung der Regelung für Fahrzeugfederung, Lenkung und des Antriebsstrangs möglich ist.









