Antriebstechnik
Einen Performancesprung
bei Pneumatikantrieben verspricht Freudenberg Simrit mit einer innovativen Kolbendichtung. „Durch die Trennung der dynamischen von der statischen Dichtfunktion werden mit dem zum Patent angemeldeten Simrit T-Ring als Kolbendichtung bisherige Belastungsgrenzen hinsichtlich Reibung, Verschleiß, Montagesicherheit, Dichtwirkung und Überbrückung von Toleranzen zu neuen Bestmarken verschoben“, sagt der Hersteller.
Die einteilige, symmetrische Kolbendichtung, die auf der diesjährigen Hannover Messe präsentiert wird, hat je eine radiale und eine axiale Komponente. Die Dichtfunktion wird von einem Dichtbereich mit großem Radius übernommen. Die dazu nötige, radial wirkende Kraft wird nur durch die geometrische Überdeckung aufgebaut. Damit werden die radiale Verpressung des Dichtungsquerschnitts aufgehoben und ideale Voraussetzungen für Reibungs- und Verschleißminimierung wie auch das Eliminieren von Stick-Slip-Effekten geschaffen. Durch den dünneren Bereich des T-Rings, einer Art Membrane, wird zugleich die statische Dichtfunktion separat und funktionsoptimiert aufgebaut. Die statische Dichtkraft wird durch den Druck über die konzentrischen Dichtkanten an den Stirnseiten der Nut erzeugt.
Diese Dichtungsinnovation für Pneumatikantriebe überbläst nicht und setzt laut Hersteller Bestmarken hinsichtlich Reibungsminimierung. Im Dauerlaufversuch zeigte der T-Ring in einer NBR-Werkstoffvariante keinen nennenswerten Verschleiß. ms




