Lütze verbreitert die Möglichkeiten der Relais

Ein Schalter, der auch messen kann

Mit den neuen Relais aus der LCIS-Systemserie von Lütze lassen sich neben den klassischen Schalt- und Trennaufgaben unterschiedlichste Jobs realisieren: Vom Messen, Steuern und Regeln bis hin zum Vervielfachen und Verstärken.

Lütze hat die Eigenschaften der Relais verbreitert: Die Serie LCIS kann bei geringer Bautiefe weitere Aufgaben übernehmen. (Foto:Lütze)

Zur neuen LCIS-Systemserie gehören neben den Relais- und Halbleiterrelaisbausteinen unterschiedlichste Trennwandler. Besonders zu erwähnen sei die vereinfachte Installationsmöglichkeit über isolierte Brücken. Diese Brücken, die in unterschiedlichen Polzahlen erhältlich sind, ersetzen in Zukunft das Verdrahten.

Angesichts der sehr geringen Bautiefe von gerade mal 71 Millimeter können alle Geräte der LCIS-Systemserie auch in Verteilerkästen eingebaut werden. Die Handhabung wurde vereinfacht: Jedes LCIS-Relais kann über Markierer individuell beschriftet werden. Dabei ist es möglich, je nach Typ, zwischen 15 und 24 Zeichen aufzubringen. So kann jede Klemmstelle eindeutig beschriftet werden und ist während der Montage immer im Blick. Das vereinfacht die Installation und verhindert fehlerhafte Verdrahtungen.

Die Relaisfamilie bietet die freie Wahl des Anschlusses: Entweder über eine universelle Anschlusstechnik mit Push-In oder Schraube. Jeder Push-In Anschluss besitzt eine frei zugängliche Prüföffnung mit einem Durchmesser von zwei Millimeter. Damit ist eine sichere Signalverfolgung gewährleistet.

Die LÜTZE LCIS-Relaisfamilie eignet sich für den Einsatz in Temperaturbereichen von minus 40 Grad Celsius bis plus 85 Grad Celsius. Mit dem Zulassungen V0, NFF I2, F2 ist auch der Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen möglich. bw

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