Synchronantriebe
Integrierte Servos mit Sicherheitsfunktion
Die Synchronantriebe der HFI-Baureihe ist auf der SPS das Highlight von Engel. Ausgestattet mit einer integrierten Regelelektronik und einer STO-Sicherheitsfunktion stehen sie mit Nennleistungen bis rund 600 Watt und mit Nenndrehmomenten bis 1,8 Newtonmeter zur Verfügung.
In Nürnberg stellt Engel Elektroantriebe die integrierten Antriebssysteme seiner Baureihe HFI vor. Diese jüngste Baureihe im Sortiment des Unternehmens besteht aus Synchronantrieben in vier Baugrößen mit integrierter Regelelektronik, die in Flanschmaßen 47, 55, 65 und 75 Millimeter sowie in jeweils zwei Systemlängen pro Größe angeboten werden. Die Baureihe deckt Nennleistungen bis zu 600 Watt mit einem höchsten Nenndrehmoment von 1,8 Newtonmeter ab. Kurzzeitig steht für Beschleunigungsphasen das doppelte Nenndrehmoment als Spitzenmoment zur Verfügung.
Flexible Servotechnik-Lösung
Die kompakten Synchronantriebe setzen auf der HBI-Serie des Herstellers auf. Im Vergleich zu den Vorgängern bieten sie größenabhängig zehn bis 15 Prozent mehr Leistung oder Drehmoment. Die HFIs sind kompatibel zu zahlreichen industriellen Feldbus-Systemen und lassen sich wahlweise in Netzwerke wie Ethercat, Canopen, Profinet oder EtherNet/IP einbinden.
Für sicherheitsrelevante Anwendungen, in denen Gefahren und Risiken für den Bediener einer Maschine oder Anlage sicher ausgeschlossen werden müssen, bietet die Sicherheitsfunktion STO (safe torque off = sicher abgeschaltetes Drehmoment) eine adäquate Lösung. Diese optionale elektronische Sicherheitsfunktion, mit der sich alle HFIs ausrüsten lassen, hat zwei redundante Kanäle und erfüllt SIL-3 gemäß der DIN EN 61508 und erreicht den Performance-Level [e] Kat 3 nach DIN EN 13849. Bei einer Anforderung der Sicherheitsfunktion wird der Antrieb schnell – das heißt innerhalb von nur 20 Millisekunden – ungesteuert stromlos gesetzt, so dass sicher kein Drehmoment mehr generiert werden kann, und somit keine gefährlichen Bewegungen vom Antrieb oder der entsprechenden Einrichtung mehr ausgeführt werden können.
Die Eingänge des STO sind darüber hinaus tolerant gegen Prüfpulse von OSSD-Ausgängen. Das bedeutet, dass Sicherheitseinrichtungen mit entsprechenden Diagnosefunktionen direkt und ohne die Verwendung herkömmlicher elektromechanischer Sicherheitsschaltgeräte angeschlossen und betrieben werden können.
Ein potentialfreier Statusausgang meldet den Zustand der Sicherheitsfunktion und erlaubt darüber hinaus auch die zyklische Funktionsprüfung der beiden Eingangskanäle. Das optionale STO Sicherheitsmodul vereinfacht die Umsetzung erforderlicher Sicherheitsanforderungen. Es macht den Einsatz herkömmlicher elektromechanischer Schaltgeräte überflüssig, reduziert die Kosten und schafft darüber hinaus mehr Freiraum im Schaltschrank. as
Halle 1, Stand 535











