Nach Philaes Landung

Faulhabers DC-Motoren erforschen Tschury

Nach der erfolgreichen Landung von Philae auf dem Kometen Tschury beginnt jetzt die wissenschaftliche Analyse. Motoren aus dem Hause Faulhaber Antriebssysteme spielen dabei eine wichtige Rolle.

Philae auf dem Kometen Tschury. Foto: ESA / ATG medialab

Zuerst war Euphorie, kurz danach die bange Frage: Wie sicher steht Philae auf Tschury? Nach dem Ausfall des Kaltgastriebwerks wurden auch die Harpunen zum Verankern nicht ausgelöst. Somit kamen auch bisher die Faulhaber Antriebe nicht zum Einsatz, die Philae mithilfe der Ankerseilaufwicklung mehr Halt auf der Kometenoberfläche geben sollten. Dafür unterstützte ein Faulhaber Motor beim Aufsetzen des Landers, um über einen Spindelantrieb kinetische in elektrische Energie und schließlich in Wärme umzuwandeln. Das Minilabor ist nach Aussagen der ESA einsatzbereit, sendet zuverlässig Signale und eindrucksvolle Bilder und hat bereits begonnen, den Kometen zu erforschen.

Bei der wissenschaftlichen Untersuchung, die unmittelbar nach dem Landevorgang begonnen hat, arbeiten weitere Faulhaber DC-Motoren in den Instrumenten und Versuchsanlagen von Philae. So sollen Bohrproben untersucht und die Ergebnisse zunächst an die Rosetta-Sonde und von dort in Richtung Erde übermittelt werden. Diese Analysen finden unter den extremen thermischen Einsatzbedingungen auf der Kometenoberfläche statt. Insgesamt 14 verschiedene Faulhaber Antriebssysteme trotzen diesen harschen Bedingungen nach 10 Jahren Reisezeit im Vakuum und Tiefsttemperaturen, um wertvolle Erkenntnisse über die Entstehung und Geschichte unseres Sonnensystems zu liefern.

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Mehr über Faulhabers Beitrag zur Rosetta-Mission gibt es auf Facebook und im nächsten Faulhaber Kundenmagazin. kf

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