Antriebstechnik

Schont die Umwelt

Seit Jahresbeginn entsprechen sämtliche Antriebselemente aus dem Mulco-Programm den Anforderungen der RoHS-Richtlinie 2002/95/EG zur Einschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe. Eine bilaterale Vereinbarung über die Einhaltung der Richtlinie bei Einsatz von Mulco-Produkten in Anwendungen, die in den Geltungsbereich von RoHS fallen, ist damit nicht mehr notwendig. Welche gefährlichen Stoffe Elektro- und Elektronikprodukte enthalten, war jahrzehntelang eher nachgeordnete Problematik der industriellen Produktion. Mit der Richtlinie über die Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe hat sich das grundlegend geändert. Der Spezialist für Polyurethan-Zahnriementechnik hat die mit der Richtlinie gesetzten Zeichen erkannt und umgesetzt. Obwohl die Zahnriemenscheiben und Polyurethan-Zahnriemen nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen, begann das Unternehmen damit, Ersatz für nicht mehr oder nur in bestimmten geringen Restmengen erlaubte Stoffe zu suchen: Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenylen sowie polybromiertes Diphenyläther. Das Ziel wurde erreicht mit der Entwicklung technisch hochwertiger und zukunftsweisender Lösungen. Beispielsweise wurde das früher für Zahnscheiben verwendete Standardaluminium AlCuMgPb nach DIN 1725 mit einem Bleigehalt von etwa einem Prozent durch ein bleifreies Material ersetzt – die Festigkeit hat dabei nach Herstellerangaben sogar noch gewonnen. Auch in der Oberflächenveredlung sind die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt aktuell: In der Galvanik wurde die Gelbchromatierung bei Aluminium durch Chromid-Al1650 für Aluminiumdickschichtpassivierung ersetzt. Dickschichtpassivierung mit Nanopartikeln für Zinkoberflächen ersetzt Stahl verzinkt-verchromt. Verbotenes Chrom VI wird durch Chrom (III)-Überzüge ersetzt. Die Zahnriemen Synchroflex, Breco und Brecoflex aus hoch- und abriebfestem Polyurethan mit eingebetteten hochbelastbaren Stahlkord-Zugträgern waren und sind seit jeher RoHS-konform. pb

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