Antriebstechnik
Whisky und Edelbrände
lassen sich mit dieser Destillationsanlage von Ofru wohl kaum gewinnen, obwohl das die Einsatzdauer gegebenenfalls spürbar ausweiten könnte. Nein, die Anlage ist ausschließlich für die Rückgewinnung verschmutzter organischer und wässriger Lösemittel vorgesehen, wobei die Atex-Richtlinien strikt eingehalten werden und somit eine Aufbereitung ohne Explosionsgefahr gesichert ist. Solche Anlagen werden überall dort benötigt, wo im Rahmen von Reinigungs- und Produktionsprozessen kleine bis große Lösemittelmengen anfallen, die jedoch mehr oder weniger start verschmutzt sind und aus Kosten- und Umweltschutzgründen zurückgewonnen werden müssen.
Als Lösemittelverdampfer fungiert bei allen Anlagengrößen – immerhin sind bis 8000 Liter Kesselvolumen möglich – eine eingebaute leistungsstarke Wasserdampfheizung. Bei der gezeigten Kompaktanlage mit weniger als zwei Metern Höhe nimmt die Heizung immerhin 24 Kilowatt auf, was für eine Aufbereitungsleistung von bis zu 150 Litern Lösemittel pro Stunde ausreicht – je nach Lösemittelart und Verschmutzungsgrad. Ein Rührwerk mit besonderen Abschabern säubert die Kesselinnenwand gründlich von Rückständen. Das Vakuumaggregat der kleinen Anlage erzeugt keinerlei Emissionen. Da sie mit einer kontinuierlichen Befüllung ausgerüstet ist, kann sie theoretisch rund um die Uhr arbeiten.
Um noch einmal auf die erwähnte Atex-Richtlinie für den Explosionsschutz zurückzukommen: Nicht nur einzelne Bauteile der Destillationsanlage entsprechen ihr, sondern die gesamte Konfiguration. Eine entsprechende TÜV-Abnahme und –Zertifizierung liegt vor. Sie können also bedenkenlos mit dem Destillieren loslegen – aber eben nur mit Lösemitteln...rm









