Antriebstechnik

Motorstarter hängt am Energiebus

Eigentlich eine frappierende Idee: Alle Motorbaugruppen werden an nur zwei Leitungen angeschlossen, die vom zentralen Schaltschrank ausgehen, nämlich an einer Leitung für die Energieversorgung und an einer Leitung für den Feldbus. Über die Feldverteiler podis MOT von Wieland werden dann die Energie- und Datenleitungen zum Anschluss der Antriebe abgegriffen.

Gut verständlich, dass eine solche Lösung die Installation deutlich vereinfachen kann. Was die Energiezufuhr betrifft, hat der Hersteller seinen vorhandenen siebenpoligen und ungeschnittenen Flachleitungs-Energiebus podis CON nun durch eine allerdings steckbare Rundleitungsvariante podis PLG ergänzt. Angeschlossen wird sie über die ebenfalls neuen steckbaren Feldverteiler podis MOT PAC. Damit sind Energieverteilung, Motoranschaltung, Ein- und Ausgänge in einem Gehäuse vereint.

Bei der Rundleitungsvariante werden zwei mit Steckverbindern vorkonfektionierte Leitungen verlegt, nämlich eine fünfpolige für die Energieversorgung und eine vierpolige für den AS-I-Bus und 24 VDC. Die dazu notwendigen Rundsteckverbinder mit der Schutzart IP65/IP68 eignen sich für raue Umgebungen.

Die steckbaren Leitungen eignen sich natürlich besonders gut für modulare Anlagen, für Testanlagen oder zur Vorinbetriebnahme. Alle Komponenten lassen sich nach einer Demontage wieder verwenden. Abmanteln und Abisolieren vor Ort entfällt und Verpolungsfehler sind ausgeschlossen. rm

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