Antriebstechnik

Begrenzen ohne Kompromisse

Mechanische Drehmomentbegrenzer haben ihr Einsatzgebiet in fast allen Bereichen der Technik und dienen dazu Produkte, hochwertige Maschinenteile und auch Personen in automatischen Anlagen vor weiteren Schäden zu schützen. Sie reagieren schon bei der kleinsten Drehmomenterhöhung und kuppeln in Sekundenbruchteilen sicher den motorischen Antrieb von den nachfolgenden Massen der Maschine ab – deshalb sind sie auch unter dem Begriff „Sicherheitskupplung“ bekannt. Die Trennung erfolgt dabei zwangsweise und rein mechanisch, das heißt, ein Stromausfall hat auf ihre Funktion keinen Einfluss.

Die neue Reihe zeichnet sich dabei besonders durch ihre axial kurze Bauweise aus. Sie bewirkt ein sicheres Schaltverhalten und kommt dennoch konkurrenzlos mit extrem wenigen Einzelteilen aus. Eine punktgenaue Drehmomentbegrenzung wird durch die eingesetzten Tellerfedern garantiert, die sogar große Einstellbereiche ohne den üblichen Tellerfeder-Wechsel erlauben. Ein Kugelrastprinzip unterbricht innerhalb weniger Winkelgrade den Antriebsstrang zwischen Motor und Maschine. Die Kupplungen sind standardmäßig mit einer so genannten Synchronrastung ausgestattet – Nabe (Antrieb) und Flanschring (Abtrieb) besitzen nur einen Rastpunkt pro 360 Grad; auf Wunsch sind auch mehrere Rastpunkte möglich. Der Hub der Kugeln wird über einen Näherungsschalter abgefragt und das entstandene Signal wird zur Abschaltung des Antriebes an die Steuerung gegeben. Von der Motorwelle aus erfolgt dann die Drehmomentübertragung mit einer Passfedernutverbindung auf die Nabe der Kupplung. Die jeweiligen Abtriebsteile wie Kettenräder, Zahnscheiben und Flansche werden auf der Antriebswelle gelagert und für die Drehmomentmitnahme einfach an den Flanschring geschraubt. Mit den insgesamt 13 Baugrößen wird jetzt ein Gesamt-Einstellbereich von 1,2 bis 2000 Nm erreicht. st

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