Antriebstechnik
Motorantriebe mit Ethernet-Powerlink
Mit Ethernet-Powerlink und einem TCP/IP-Anschluss hat Baldor die Dreiphasen-Wechselstrommotoren der Serie Motiflex e100 ausgestattet. Die Antriebe lassen sich sowohl für zentral gesteuerte Anwendungen als auch für Szenarien mit verteilten intelligenten Antrieben einsetzen. Erhältlich sind fünf Versionen mit Nominal-Ausgangsströmen von 1,5, drei, sechs, 10,5 und 16 Ampere; Varianten mit höherer Leistung sollen folgen. Ein integrierter Ethernet-Hub ermöglicht den Aufbau seriell verschalteter Systeme und reduziert den Verkabelungsaufwand. Über eine Ethernet Powerlink Maschinensteuerung lassen sich Systeme mit bis zu 16 interpolierten Achsen betreiben. Zur Ausstattung gehören ein universeller Encoder-Eingang (Inkrementalencoder, EnDat, SSI, SINCOS, Multi-Turn und Single-Turn) sowie Ein- und Ausgangsschnittstellen (drei digitale Eingänge, zwei digitale Ausgänge, ein plus/minus Zehn-Volt-Analog-Eingang, ein Bremssteuerungsausgang sowie CANopen- und USB-Ports). Über zwei Kartensteckplätze kann man den Antrieb um zusätzliche analoge und digitale I/Os, Resolver- und Encoder-Rückführungen sowie Feldbusschnittstellen für Profibus, Modbus und DeviceNet erweitern. Über das CANopen-Interface und die Fieldbus-Erweiterung ist ein Betrieb als Gateway für den Anschluss weiterer Maschinen-Steuerungssysteme möglich; mit einem steckbaren Maschinen-Controller eignen sich die Geräte für den Standalone-Betrieb. pe








