Antriebstechnik

Trennung bringt Vorteile

Neue Technologie bei Sensoren
„Raus aus der Geometrie.“ Diese Aussage zeigt einen der Vorteile der induktiven Sensoren, die ein Mühlheimer Hersteller seit kurzem auf dem Markt hat. Die Trennung der Sende- und Empfangsspule, höchste Schaltabstände und überbündiger Einbau sind weitere Merkmale.

Die Eigenschaften der neuen induktiven Sensoren der Firma Turck, Mühlheim/Ruhr bieten dem Anwender verschiedene Vorteile. So kann er bei der Planung und Konstruktion einer Anlage bereits durch die Einsparung von zusätzlichen mechanischen Anbauteilen profitieren, da die Sensoren auch teilbündig montiert werden könne. Durch höhere Schaltabstände sind größere mechanische Toleranzbereiche akzeptabel, was sich auf die Betriebssicherheit (und damit auch auf die Kosten) auswirkt. Um mechanische Beschädigungen zu vermeiden, lassen sich alle bündigen Sensorvarianten auch überbündig montieren. Dadurch kann im Betrieb der Sensor nicht mehr beschädigt werden.

Bei der Installation kann der Monteur durch die Vielzahl an erlaubten Befestigungsmöglichkeiten und den Wegfall von zusätzlichen Halterungen schneller und einfacher arbeiten. Auch Montagefehler durch falsch eingeplante Sensoren lassen sich weitestgehend vermeiden, weil durch die geringen Freizonen und den Vorbedämpfungsschutz kaum Einbaufehler möglich sind. Das ergibt für die Konstruktion eine bisher nicht da gewesene Freiheit bei der Entwicklung von neuen Maschinen und Anlagen. So ist mit dem Uprox plus genannten Sensor die Planungsfreiheit größer und wird nicht durch die Leistungsgrenzen der Sensorik limitiert.

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Da mit einer geringen Anzahl an Sensoren die gesamte Applikationsbreite abgedeckt werden kann, bringt die neue Technik eine effiziente Standardisierung der eingesetzten Typen mit sich. Ein Sensor kann viele herkömmliche Typen ersetzen, wodurch die Beschaffung und Logistik vereinfacht und die Bauartenvielfalt für den Service beim Endanwender überschaubar wird. Ein großer deutscher Automobilhersteller hat durch den konsequenten Einsatz dieser Technologie die Anzahl der Typen um etwa drei Viertel reduzieren können – ohne bei der Leistung Einbußen machen zu müssen. Durch die Verwendung der modernen Spulen-Technologie kann der Konstrukteur auf applikationsoptimierte Sensorbauformen zurückgreifen, die speziell für die Erfordernisse einzelner Anwendungen konzipiert sind und der Verzicht auf zusätzliche Halterungen durch die integrierte Spannbandbefestigung ist möglich. Oliver Marks (ma)

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