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Alles fließt durch die Seele
der Heizschläuche. Immer wenn heiße oder warme Medien ohne Wärmeverlust von einem Gerät zu einem anderen Teil des Gerätes oder Anlage gefördert werden müssen und die Leitung nicht starr verlegt sein soll, bieten sich flexible Heizschläuche als Transportelemente an. In den meisten Anwendungsfällen wird ein Konstanthalten der Mediumstemperatur auf einem bestimmten Wert gefordert. Damit soll gewährleistet werden, Temperaturschwankungen im Medium oder Einflüsse durch die Umgebungstemperatur auszugleichen.
Heizschläuche der Firma Hillesheim weisen eine Seele auf, deren glatte Innenfläche aus den unterschiedlichsten Materialien zum Beispiel PTFE, PFA, FEP oder Edelstahl bestehen kann. Daneben können auch Wellschläuche in Teflon oder Edelstahl eingesetzt werden, die speziell bei großen Nennweiten sehr flexibel sind. An den Enden des Grundschlauches sind beidseitig Anschlussarmaturen (Überwurfmutter, Flansch, Clamp, Rohrstutzen) montiert. Die Schlauchseele ist je nach Druckbelastung mit ein oder mehreren Metallumflechtungen umklöppelt. Diese sind mit einem Heizleiter umwickelt und darüber thermisch isoliert. Ein eingebauter Temperatursensor in Verbindung mit einem Regelgerät gewährleistet eine exakte Temperatureinstellung.
Als Außenschutz dienen standardmäßig Polyamidgeflechte oder Wellrohre. Am Schlauchende sind Hart- oder Weichkappen aus Silikon oder PA Sechs angebracht. Die Heizschläuche werden in verschiedenen Temperaturstufen bis 600 Grad Celsius hergestellt. Die mechanischen und elektrischen Anschlusswerte werden den jeweiligen Kundenwünschen angepasst.
Die Heizschläuche des Unternehmens aus Waghäusel gibt es als Industrie-Heizschläuche und als Analyse-Heizschläuche. Ihre Anwendungsgebiete sind gefächert. Sie sind in PU-Schäumungsanlagen, Abfüll- und Versiegelungsanlagen, Co-Extrudern, Abgasmessleitungen, Hot-Melt Auftrags-Anlagen, Kleberobotern und vielem mehr eingebaut und eingesetzt. Flexible Begleitheizungen und Flächenheizelemente ergänzen das Programm. ee




