Blankstahl
Kapazitäten verdoppelt
Der schweizerische Blankstahlspezialist Steeltec ist ein Unternehmen der Schmolz + Bickenbach Gruppe. Steeltec hat kürzlich seine Prüfkapazitäten mit der Inbetriebnahme einer neuen Fertigungslinie verdoppelt.
Das Unternehmen deckt mit diesem Schritt den steigenden Bedarf an Qualitätsnachweisen für Stabstähle in kleinen Abmessungen von 4 bis 40 Millimeter ab. Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Anlage sind Geräte für die zerstörungsfreie Prüfung der Stäbe auf Oberflächenbeschaffenheit, Durchmessertoleranzen und innenliegende Materialfehler.
Letzteres detektiert der Stahlspezialist ab einem Stabdurchmesser von 10 Millimeter mit Ultraschallprüfung im Durchlaufverfahren per Phased-Array-System. Die Prüfung auf oberflächliche Fehler führt das Unternehmen hingegen im Wirbelstromverfahren durch. Dies erfolgt üblicherweise per Durchlaufsonde oder umlaufender Sonde. Um die Detektierbarkeit verschiedenster Fehler für hochsensible Anwendungen zu erhöhen, kombiniert Steeltec auf Kundenanforderung auch die beiden Prüftechniken. Genaue Durchmessertoleranzen stellt das Unternehmen mit optischen Messmethoden von Stab zu Stab und über die gesamte Länge der Stange sicher – bei Bedarf zu hundert Prozent. Dies ist besonders relevant, wenn die Staboberfläche gleichzeitig eine Funktionsoberfläche am fertigen Bauteil ist.
Gefaste Stangenenden prüft das Unternehmen bis zu einem Durchmesser von 30 Millimeter mit Hilfe der photographischen Endenkontrolle und ermöglicht damit eine saubere Materialzuführung an die automatisierte Zerspanungsmaschine. ms








