Werkzeug- und Formenbau

Andreas Mühlbauer,

Meusburger blickt optimistisch auf 2021

Das österreichische Unternehmen Meusburger, Hersteller von Produkten für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau, blickt positiv auf 2021. Dafür verantwortlich sind vor allem der Büroneubau in Hohenems, die zahlreichen digitalen Lösungen, die für die Kunden neu- und weiterentwickelt wurden sowie die Produktvielfalt als Komplettanbieter im Werkzeug- und Formenbau.

Das neue Bürogebäude von Meusburger in Hohenems. © Meusburger

Nach einem herausfordernden Jahr 2020 ist das Unternehmen optimistisch für die Zukunft. Im Zentrum steht dabei der Neubau eines Bürogebäudes in Hohenems, wo bereits im Sommer 2020 wichtige Vorarbeiten stattgefunden haben. Kürzlich erhielt Meusburger den positiven Baubescheid, worauf der Baustart erfolgte. Das für die erste Bauetappe geplante Vertriebs-Gebäude bietet Platz für 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der Einzug der ersten 200 Mitarbeiter der Abteilungen Vertrieb, Marketing, Produkt und Wissensmanagement, die von Wolfurt nach Hohenems umziehen, erfolgt bis spätestens Ende Februar 2022. Das gesamte Investitionsvolumen für den zusätzlichen Standort liegt bei rund 20 Mio. Euro. „Wir freuen uns, durch den Neubau in Hohenems den Verbleib am Standort Vorarlberg langfristig sicherzustellen und blicken sehr optimistisch in die Zukunft“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Guntram Meusburger.

Investitionen für die Zukunft

Ein weiterer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft erfolgte bereits im Frühjahr 2020 durch die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware. Trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage wurde zudem in den Bereich Produktion und die eigenen digitalen Lösungen investiert. Diese werden vom Unternehmen selbst stetig weiterentwickelt und optimiert. Der Weg der Digitalisierung soll auch in den kommenden Jahren weiterverfolgt werden, wodurch zahlreiche interessante Projekte umgesetzt werden. Dadurch ist das Unternehmen für die Zukunft gerüstet und strategisch sehr gut aufgestellt, um die Kunden als Komplettanbieter im Werkzeug- und Formenbau langfristig und nachhaltig zu unterstützen.

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2020 besser als erwartet

Für das Jahr 2020 weist Meusburger einen Umsatz von rund 261 Mio. Euro aus, was einem Minus von rund 10 Prozent entspricht. „Neben der immer noch angespannten wirtschaftlichen Situation hatten die Umstellung unserer Unternehmenssoftware sowie die Corona-Pandemie negative Auswirkungen auf unser Geschäftsjahr. Dank einer positiven Entwicklung in den letzten Monaten 2020 fiel der Umsatzrückgang am Ende geringer aus, als noch im Sommer erwartet“, sagt Guntram Meusburger. Dennoch musste das Unternehmen über den Sommer und im Herbst personelle Anpassungen vornehmen. Die Mitarbeiterzahl wurde von insgesamt 1.750 auf 1.670 verringert. Dies war laut Unternehmen erforderlich, um weiterhin auf wirtschaftlich gesunden Beinen zu stehen und die Arbeitsplätze auch zukünftig sichern zu können.

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