Zerspanen

Zum Bearbeiten großer Bauteile

haben viele Hersteller durchaus flexible Lösungen parat und können damit die Anforderungen von Maschinenbauern erfüllen. Aber ist die Maschine auch präzise und vor allem wirtschaftlich? Denn die Stückzahlen sind ja nicht hoch. ­Droop + Rein, zu Dörries Scharmann gehörig, glaubt, alle genannten Gesichtspunkte mit einem besonders steifen fünfachsigen Portal-Fräs- und -Drehzentrum mit festem Querträger unter einen Hut gebracht zu haben. Außerdem stimmt die Verfügbarkeit, denn es gibt einen Fräskopf- und Werkzeugwechsler.

Die Maschine lässt sich unter anderem mit verschiedenen Vorsatz-, Winkel- und Gabelfräsköpfen und Einzel-, Doppel-, Paletten- und Drehbearbeitungstischen sowie Peripherieeinrichtungen nach dem Baukastenprinzip individuell konfigurieren. Eine Besonderheit weist die Schieberfräseinheit auf: Ihre integrierte C-Achse lässt sich entweder positionieren, klemmen oder kontinuierlich steuern. Auch die diversen Fräsköpfe für Werkzeugaufnahmen SK 50 oder HSK A100 kann man in 0,001-Grad-Schritten positionieren oder steuern. Sie erreichen Leistungen bis 40 Kilowatt, Drehmomente bis 1.800 Newtonmeter und Drehzahlen bis 6.000 Umdrehungen pro Minute.

Die Tische sind bis zu drei Meter breit und sechs Meter lang, was stolze 18 Quadratmeter Bearbeitungsfläche bedeutet. Und die Verfahrgeschwindigkeiten erreichen bis zu 50 Meter pro Minute. Garanten für die erreichbare hohe Bearbeitungsqualität sind unter anderem eine hydrostatisch geführte X- und Y-Achse, der thermostabilisierte Gabelfräs­kopf, der elektrisch verspannte Doppelritzelantrieb und der steife Querträger. Zu den möglichen Steuerungen zählen die iTNC 530 von Heidenhain, die ­Sinumerik 840D von Siemens und die Xpower C20/m von Fidia. Außerdem besteht eine Wahlmöglichkeit zwischen einem Kettenmagazin mit bis zu 80 Werkzeugplätzen und einem Regal-Werkzeugmagazin mit bis zu 320 Plätzen.rm

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