Zerspanen

Laserschneiden mit mehr Power

Mit dem neuen Laserroboter RV16L-CO2 erschließt Reis Robotics neue Potenziale bei der Laser-Materialbearbeitung. Technik und Konzept des Roboters erlauben es jetzt, CO2-Laserquellen mit einer Leistung von zwei Kilowatt einzusetzen. Dadurch eignet sich der neue Laserroboter für ein breites Anwendungsspektrum bei der Materialbearbeitung sowohl im Metall- als auch im Kunststoffbereich.

Bei der neu entwickelten integrierten Strahlführung wird der Laserstrahl über nur vier Spiegel durch die Roboterachsen bis zur Roboterhand geführt. Der Roboter ist mit einer zusätzlichen Handachse ausgestattet, so dass neben der Bearbeitungsoptik auch zusätzliche Prozesseinrichtungen wie eine externe Kaltdrahtzuführung oder Sensoriken zum Beispiel zur Nahtverfolgung oder Prozesskontrolle orientiert zur Bearbeitungsbahn bewegt werden können. Anders als bisher üblich, ist die mitgeführte CO2-Strahlquelle nicht auf der Roboterachse 3 angebracht, sondern seitlich am Oberarm, auf Achse 2. Die Platzierung nahe an der Roboterbasis erlaubt es, wesentlich größere und schwerere Laserköpfe bis zu einem Gewicht von 400 kg mitzuführen, ohne den nutzbaren Arbeitsraum negativ zu beeinflussen. Durch die günstige Massenanordnung bleiben die volle Dynamik und das Genauigkeitsverhalten des Roboters ohne Einbußen erhalten. Der Laserkopf ist über eine Universalschnittstelle mit der internen Strahlführung justierbar verbunden. Die Schnittstelle ermöglicht den Einsatz unterschiedlicher Lasertypen von verschiedenen Herstellern. Um großvolumige Bauteile auf der dem Roboter abgewandten Bauteilseite ohne Kollisionsgefahr bearbeiten zu können, ist die Achse 2 des neuen Laserroboters winkelförmig abgekröpft. Somit ergibt sich eine wesentlich verbesserte Bauteilzugänglichkeit.

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In Verbindung mit der Leistungsfähigkeit des Laserroboters kann mit der zur Verfügung stehenden hohen Laserleistung je nach Anwendungsgebiet eine Steigerung der Prozess- oder Bearbeitungsgeschwindigkeit um mehr als Faktor 2 erreicht werden. br

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