Editorial Werkzeug- und Formenbau
Strategisch handeln
Die Konjunktur ist am Abflauen, die Verbände melden Rückgänge, und je nachdem, mit wem man in der Industrie spricht, ist die Rede von einer Krise oder einem zyklischen Abflauen der Konjunktur, das zu erwarten war. Einig ist man sich nur, dass es wohl erst ab 2021 wieder aufwärts gehen mag.
Vor allem Branchen und Unternehmen, die eine große Nähe zum Automobilbau pflegen, sind von Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit betroffen. Sie sind nun auf der der Suche nach neuen Markt- und Wachstumschancen. Für andere Unternehmen kommt die schrumpfende Konjunktur gerade recht: Sie nutzen den Rückgang im Auftragseingang und die damit verbundene geringere Auslastung der Produktion, um ihre Prozesse zu überarbeiten, den Maschinenpark zu warten und um die Digitalisierung und Mitarbeiterqualifizierung weiter voranzutreiben.
Als ein Beispiel für Unternehmen, die neue Märkte erschließen, ist sicherlich Mapal zu nennen. Der Präzisionswerkzeugspezialist hat eine komplette Serie für den Werkzeug- und Formenbau entwickelt. Was die Werkzeuge können, lesen Sie im SCOPE-Sonderheft "Werkzeug- und Formenbau" ab Seite 42.
Dass auch im Werkzeug- und Formenbau ohne CAM nichts mehr geht, zeigt der Bericht von Kauth Werkzeugbau. Als Tochter der Paul Kauth GmbH fertigt das Unternehmen die Werkzeuge für die Muttergesellschaft. Neben Präzision und Qualität steht dabei aber auch das Wirtschaftliche im Vordergrund. Wie Solidworks dabei unterstützt, erfahren Sie ab Seite 44.
Und wenn Sie wissen möchten, wie Ihr Unternehmen im Branchenvergleich dasteht und welche Wachstumschancen sich Ihnen bieten, dann empfehle ich Ihnen, Kontakt mit dem Marktspiegel Werkzeugbau aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie im Sonderheft auf Seite 41.









