Zwei Startup Areas

Marvin Meyke,

Mehr als 300 Startups auf der Hannover Messe

Mehr als 300 junge Unternehmen mit innovativen Produkten und Geschäftsmodellen präsentieren sich auf der Hannover Messe. Diese will junge und etablierte Unternehmen zusammenbringen.

© Deutsche Messe

Die Startup Areas der Hannover Messe befinden sich in der Halle 2 sowie in der Halle 17. Darüber hinaus präsentieren sich Startups auf staatlich geförderten Gemeinschaftsständen, Länderpavillons oder als Individualaussteller.

Vom Energiemanagement bis zur Weltraumtechnologie

Die Bandbreite an Produkten und Lösungen ist groß: Beispielsweise stattet Apollo Green Solutions aus Köln gewerblich genutzte Gebäude mit einer Energiemanagementplattform aus, die Energiesysteme optimiert. AEInnova aus Spanien nutzt Weltraumtechnologie, um die Industrie 4.0 mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt zu digitalisieren. ZeroKey aus Kanada bietet eine Ortungstechnologie, die in der Genauigkeit um einen Faktor von über 100 führend ist. Bytefabrik.AI aus Karlsruhe entwickelt auf künstlicher Intelligenz basierende Softwarelösungen zur Analyse von Maschinen- und Anlagendaten.

Rahmenprogramm unterstützt beim Networking

Für Startups ist die Gelegenheit zum Austausch ein wichtiger Bestandteil des Messeauftritts. Die Industrial Startup Stages in den Hallen 2 und 17 dienen mit einem Mix aus Pitches und Vorträgen genau diesem Zweck. Beispiele hierfür sind die Podiumsdiskussionen „Chancen und Herausforderungen für Startups im Industrial Internet“ und „Entrepreneurship und Gründungsmotor“ sowie die Keynotes „Welche Innovationen braucht der Wirtschaftsstandort Deutschland jetzt?“, „Playing to Win: Nachhaltige Wertschöpfung mit KI“ oder „Warum die erfolgreichsten CEOs der Welt in Startups investieren und woran sie gescheitert sind“.

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Startups und traditionelle Firmen im Austausch

Nach gängiger Meinung brauchen Startups viel Unterstützung von etablierten Unternehmen, um erfolgreich zu sein. Traditionelle Firmen können allerdings auch viel von Gründern lernen. Die neuen Masterclasses auf der Hannover Messe sollen den gegenseitigen Austausch fördern. So spricht zum Beispiel Michael Marhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der ifm Unternehmensgruppe, über erfolgreiche Kooperationen zwischen Startups und großen Mittelständlern.

Umgekehrt erklärt Michael Kuehne-Schlinkert, Mitgründer und CEO der Katulu GmbH, wie künstliche Intelligenz über Unternehmen, Fabriken oder Maschinen hinweg trainiert werden kann, ohne sensible Daten zu teilen. Dazu bietet die Merantix Momentum GmbH mit der Masterclass „KI-Canvas-Workshop“ Unternehmen aller Größen eine umfassende Anleitung zur Entwicklung einer nachhaltigen KI-Strategie

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