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Wirtschaftskrise trifft Krones
Auch die Geschäfte des Weltmarktführers in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik Krones litten in den ersten neun Monaten 2009 unter der weltweiten Wirtschaftskrise. So verringerte sich der Umsatz von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr um 22,8 Prozent auf 1364 Millionen Euro. Während der Umsatz im Inland und im restlichen Europa im Vorjahresvergleich deutlich rückläufig war, erreichten die Erlöse in der restlichen Welt nach drei Quartalen das hohe Niveau des Vorjahres. Relativ erfreulich, so das Unternehmen, verlief das Geschäft in den Regionen Afrika/Nahost, Asien mit China und Südamerika. Der Auftragseingang ging im Berichtszeitraum um 24,4 Prozent auf 1414,4 Millionen Euro zurück. Trotz des insgesamt widrigen Umfelds gab es auch Regionen, aus denen unverändert viele Orders eingingen. Dazu zählten besonders China, Afrika und Südamerika. Dagegen blieben die Auftragseingänge aus Osteuropa, GUS und aus Nordamerika deutlich hinter den Vorjahreswerten. Zum 30. September 2009 war der Auftragsbestand des Unternehmens mit 887,8 Millionen Euro um 10,9 Prozent niedriger als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern lag im Berichtszeitraum bei -25,4 Millionen Euro. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,85 Euro (Vorjahr: 2,75 Euro). Trotz des in den ersten neun Monaten erlittenen Verlustes erwirtschaftete Krones einen Free-Cashflow von 26,8 Millionen Euro und verfügt über eine gleichbleibend solide Finanz- und Vermögensstruktur. Das Unternehmen wird die im Maßnahmenprogramm Conversion gebündelten Anstrengungen, mit denen das Unternehmen bereits seit dem 4. Quartal 2008 aktiv gegen die Folgen des Abschwungs vorgeht, unverändert vorantreiben. Da Conversion bereits Früchte trägt und sich zuletzt der Auftragseingang belebt hat, geht das Unternehmen davon aus, dass es im 4. Quartal 2009 ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet es mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 20 bis 25 Prozent niedrigeren Umsatz. Der Jahresfehlbetrag wird sich im Verhältnis zum Umsatz im untersten einstelligen Prozentbereich bewegen.kf








