Wirtschaft + Unternehmen

Viastore: Lagertechnik kommt wieder ins Geschäft

"In der Intralogistik ist der Aufschwung in diesem Jahr noch nicht in vollem Umfang angekommen", urteilt Christoph Hahn-Woernle, geschäftsführender Gesellschafter von Viastore Systems. Er führt dies allerdings auf die Tatsache zurück, dass einerseits der Abschwung die Lagertechnikanbieter nicht in voller Härte getroffen habe und andererseits automatische Lagersysteme nicht unmittelbar zeitnah vom Aufschwung profitierten.

Christoph Hahn-Woernle: Zuversicht bei Viastore.

Insofern sind die Umsatzerwartungen für dieses Jahr nicht überschäumend. 2010 erwartet Hahn-Woernle einen konsolidierten Umsatz von etwa 75 Millionen Euro für die gesamte Gruppe. Da würde ein Plus von zehn Prozent gegenüber 2009 bedeuten. Diese 75 Millionen Euro entsprechen dem Stand von 2007. Im letzten Jahr waren die Umsätze um 30 Prozent auf das Niveau von 2006 zurückgefallen.

Entscheidender Umsatzträger für Viastore bleibt das Ausland. Hier werden 55 Prozent erwirtschaftet. Die USA, Polen und Russland sind dabei wichtige Abnehmerländer. Asien spielt bislang keine bedeutende Rolle bei den Umsätzen der Stuttgarter. "Das soll aber nicht so bleiben", betont Christoph Hahn-Woernle.

Für die Zukunft ist der Firmenchef eher zuversichtlich, würden doch jetzt wieder die zurückgestellten Projekte der Jahre 2008 und 2009 "aus der Schublade geholt". Deswegen rechnet er in diesem Jahr mit einem Auftragseingang, der um mehr als 30 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro zulegt. Darin eingeschlossen ist auch das Retrofitting der Automatikläger. Hier spürt Viastore ebenfalls seit Mitte des Jahres eine Belebung der Konjunktur. bw

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