Wirtschaft + Unternehmen

VDMA Ost: Ostdeutscher Maschinenbau ist stabil

Ungeachtet der ins Stocken geratenen Weltwirtschaft und der Eurokrise hat sich der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau auch im vierten Quartal 2011 behauptet. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage unter den 350 Mitgliedern des VDMA-Landesverbandes Ost in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

"Das Wachstumstempo hat sich in den vergangenen Monaten zwar zyklisch und damit erwartungsgemäß verlangsamt. Von einem Einbruch kann jedoch keine Rede sein. Vielmehr trotzt die Realwirtschaft der vermeintlichen Krisenstimmung", erklärt Reinhard Pätz, Geschäftsführer des Branchenverbandes.

Für viele Unternehmen war 2011 ein zufriedenstellendes Jahr. "Das Wachstumstempo hat sich in den vergangenen Monaten zwar zyklisch und damit erwartungsgemäß verlangsamt. Von einem Einbruch kann jedoch keine Rede sein. Vielmehr trotzt die Realwirtschaft der vermeintlichen Krisenstimmung", erklärt Reinhard Pätz, Geschäftsführer des Branchenverbandes. So lagen die Kapazitätsauslastung und Auftragsreichweite auf dem guten Niveau des Vorquartals. Nach oben zeigten zudem die Umsatzrendite, Geschäftserwartungen und Personalplanungen.
"Trotz der anhaltenden Probleme sowie Unwägbarkeiten infolge der Eurokrise sieht der Großteil der befragten Unternehmen eher zuversichtlich in die Zukunft", so Pätz. Demnach erwarten für die ersten drei Monate im neuen Jahr 89 von 100 Firmen gleichbleibende oder bessere Geschäfte (3. Quartal 2011: 85 von 100 Firmen).

Diese positive Grundstimmung beeinflusst auch die Personalplanungen. So beabsichtigen reichlich 93 Prozent der Unternehmen, im nächsten halben Jahr die Zahl ihrer Beschäftigten zu erhöhen oder beizubehalten. lg

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